Arsonists get all the girls - The game of life
Label: Century Media
Releasedate: 17/08/2007
Genre: Metalcore/Death Metal/Experimental
Sounds Like: The Black Dahlia Murder, Horse The Band, Despised Icon
Bewertung:
1. Business in the front
2. Save the castle screw the princess
3. Mantipede
4. Cuffed to your ankles
5. Shoeshine for Neptune
6. To get eaten by the rats
7. Tourtasia
8. Claiming middle age a decade early
9. Taiwanese Troft Trouble
10. 13 Year old ruby
11. Robando de los muertos
12. So you think you know about the game of life (Party in the rear)
2. Save the castle screw the princess
3. Mantipede
4. Cuffed to your ankles
5. Shoeshine for Neptune
6. To get eaten by the rats
7. Tourtasia
8. Claiming middle age a decade early
9. Taiwanese Troft Trouble
10. 13 Year old ruby
11. Robando de los muertos
12. So you think you know about the game of life (Party in the rear)
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The Black Dahlia Murder meets Horse The Band? So in etwa...
Arsonists get all the girls sind nur eine der Bands die auf der mittlerweile immer größer werdenden "Deathcore"-Welle surfen. Das heißt, wie momentan so viele andere auch verbinden sie Metalcore, Death Metal, ein bisschen Hardcore und einige experimentelle Parts. Klingt spannend? Ist es dank der großen Menge an Bands die diese Art Musik spielen und den wenigen frischen Ideen leider nicht.
AGATG begannen laut Labelinfotext als Spaßprojekt und scheinen auch heute die ganze Sache noch nicht so ernst zu nehmen wie man auch an ihren Songtiteln ("Save the castle screw the princess") erkennen kann, was in einer Szene die sich scheinbar meist viel zu ernst nimmt wunderbar erfrischend wirkt. Auch das Lineup der Band zeigt die eine oder andere Neuerung. Neben den üblichen Verdächtigen, will heißen Schlagzeuger, Bassist und zwei Gitarren, hat die Band zwei Sänger die sich auch als Keyboarder versuchen. Stimmtechnisch sind die Sänger zum Glück recht verschieden: einer schreit eher hoch, der andere versucht es in bester Grindcore-Manier. Dadurch erinnert das Ganze sehr an The Black Dahlia Murder [nur dass da nur einer für die Vocals zuständig ist...]. Die Keyboardparts werden zum Glück nicht so extrem eingesetzt wie bei HORSE the Band, die meiste Zeit hört man nichts von ihnen (oder ich merke das nur nicht...). Wenn man sie hört, dann gleich in leitender Position. Passt meistens ganz gut und sorgt für Abwechslung, allerdings hätte man da sicher noch einiges mehr herausholen können. Sphärische Melodielinien als Untermalung der Breakdowns, oder so.
Zum Rest der Band gibt es nicht viel zu sagen, alle scheinen sie ihre Instrumente gut zu beherrschen. Erinnert auch wieder an Black Dahlia Murder, allerdings sind die Songstrukturen etwas chaotischer und mit mehr komplett unterschiedlichen Parts versehen als bei BDM. Dadurch klingen die 12 Songs alle sehr verschieden. Beginnend mit einem wunderschönen Intro mit simpler Gitarrenmelodie kann man an den nächsten Songs den typischen AGATG-Sound erkennen. Zwischendurch werden immer Solos oder Keyboardparts eingestreut, groovige schnelle Parts treffen auf Gangshouts, jazzige Gitarrenintros auf wuchtige Breakdowns. Ein langer Gangshoutpart und ein Klavieroutro beenden dann die Platte. Das Klavier ist nicht schlecht, aber trotzdem hätte man es sich sparen können, da es meiner Meinung nach zu gewollt und aufgesetzt klingt.
Alles in allem bleibt zu sagen dass die Ideen nicht neu und innovativ genug sind um The Game of Life zu etwas wirklich Besonderem zu machen. Trotzdem ist es schön zu sehen dass es doch noch Ideen gibt. Nett auch das Cover der Scheibe - kein blutiger Leichnam, keine düstere Ruine. Einfach nur ein gezeichneter Hase, und trotzdem irgendwie total unheimlich.
Anspieltipps: Shoeshine for Neptune, Tourtasia, 13 Year Old Ruby
Arsonists get all the girls sind nur eine der Bands die auf der mittlerweile immer größer werdenden "Deathcore"-Welle surfen. Das heißt, wie momentan so viele andere auch verbinden sie Metalcore, Death Metal, ein bisschen Hardcore und einige experimentelle Parts. Klingt spannend? Ist es dank der großen Menge an Bands die diese Art Musik spielen und den wenigen frischen Ideen leider nicht.
AGATG begannen laut Labelinfotext als Spaßprojekt und scheinen auch heute die ganze Sache noch nicht so ernst zu nehmen wie man auch an ihren Songtiteln ("Save the castle screw the princess") erkennen kann, was in einer Szene die sich scheinbar meist viel zu ernst nimmt wunderbar erfrischend wirkt. Auch das Lineup der Band zeigt die eine oder andere Neuerung. Neben den üblichen Verdächtigen, will heißen Schlagzeuger, Bassist und zwei Gitarren, hat die Band zwei Sänger die sich auch als Keyboarder versuchen. Stimmtechnisch sind die Sänger zum Glück recht verschieden: einer schreit eher hoch, der andere versucht es in bester Grindcore-Manier. Dadurch erinnert das Ganze sehr an The Black Dahlia Murder [nur dass da nur einer für die Vocals zuständig ist...]. Die Keyboardparts werden zum Glück nicht so extrem eingesetzt wie bei HORSE the Band, die meiste Zeit hört man nichts von ihnen (oder ich merke das nur nicht...). Wenn man sie hört, dann gleich in leitender Position. Passt meistens ganz gut und sorgt für Abwechslung, allerdings hätte man da sicher noch einiges mehr herausholen können. Sphärische Melodielinien als Untermalung der Breakdowns, oder so.
Zum Rest der Band gibt es nicht viel zu sagen, alle scheinen sie ihre Instrumente gut zu beherrschen. Erinnert auch wieder an Black Dahlia Murder, allerdings sind die Songstrukturen etwas chaotischer und mit mehr komplett unterschiedlichen Parts versehen als bei BDM. Dadurch klingen die 12 Songs alle sehr verschieden. Beginnend mit einem wunderschönen Intro mit simpler Gitarrenmelodie kann man an den nächsten Songs den typischen AGATG-Sound erkennen. Zwischendurch werden immer Solos oder Keyboardparts eingestreut, groovige schnelle Parts treffen auf Gangshouts, jazzige Gitarrenintros auf wuchtige Breakdowns. Ein langer Gangshoutpart und ein Klavieroutro beenden dann die Platte. Das Klavier ist nicht schlecht, aber trotzdem hätte man es sich sparen können, da es meiner Meinung nach zu gewollt und aufgesetzt klingt.
Alles in allem bleibt zu sagen dass die Ideen nicht neu und innovativ genug sind um The Game of Life zu etwas wirklich Besonderem zu machen. Trotzdem ist es schön zu sehen dass es doch noch Ideen gibt. Nett auch das Cover der Scheibe - kein blutiger Leichnam, keine düstere Ruine. Einfach nur ein gezeichneter Hase, und trotzdem irgendwie total unheimlich.
Anspieltipps: Shoeshine for Neptune, Tourtasia, 13 Year Old Ruby
von David Pithan
Bisher hat es niemand gewagt
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