Bayside - The Walking Wounded
Label: Victory Records
Releasedate: 2007 (16.03.07)
Genre: Emo, Indie, Alternative, Punkrock
Sounds Like: Alkaline Trio, (old) Jimmy Eat World, Weezer, At the Drive in
Bewertung:
01. The Walking Wounded
02. They're Not Horses, They're Unicorns
03. Duality
04. Carry On
05. I And I
06. Choice Hops And Bottled Self Esteem
07. Head On A Plate
08. Dear Your Holiness
09. Landing Feet First
10. Thankfully
11. A Rite Of Passage
12. (POP)Ular SciencE
02. They're Not Horses, They're Unicorns
03. Duality
04. Carry On
05. I And I
06. Choice Hops And Bottled Self Esteem
07. Head On A Plate
08. Dear Your Holiness
09. Landing Feet First
10. Thankfully
11. A Rite Of Passage
12. (POP)Ular SciencE
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Bayside sind nun wahrlich keine Band die bisher vom Glück geküsst wurde. Nach einem Unfall mit ihrem Tour-Van an Helloween 2005 verstarb Drummer John Holohan, die verbliebenen Musiker setzten die Tour dennoch unplugged fort. Nach dem daraus resultierenden "Bayside Accoustic" Album kommt nun auf Victory Records das neue Studioalbum "The Walking Wounded". Mittlerweile hat die Band wieder ein komplettes Line Up und präsentiert sich auf frischer denn je - ambienter Rock, mit leichtem Emo-Touch (haben Bayside nicht zuletzt Aiden auf ihrer Uk Tour 2006 supported). Bayside ergehen sich hier größtenteils in melancholischen Riffings die geprägt sind von Emo alter Schule (teilweise erinnert mich das ganze an At the Drive in, alte Jimmy Eat World oder auch Alkaline Trio), der trotz aller Melancholie doch immer irgendwie punkrockig bleibt. Thematisch fasst Sänger und Songwriter Anthony Raneri "the Walking Wounded" nicht wie erwartet auf die eigene Bandgeschichte zusammen, viel mehr handelt der großteil des Albums "about keeping your head up and getting through situations" - situationen zu meistern. Indirekt dennoch irgendwie ein Verweis auf die eigene Situation. Doch was positiv gesagt sein sollte - Bayside haben sich gefasst und präsentieren auf ihrem neuen Album ihre wohl reifsten und durchdachtesten Stücke in der Schnittstelle zwischen Emo und alternative Rock, und die gehen unter die Haut - ohne sich irgendeinem speziellen Genre oder seinem Zeitabschnitt unterzuordnen. Besonders herrausstechen tun hier vor allem keine Stücke, sondern eher Passagen, Melodien, oder Gesangslinien, die sich in allen Songs finden.
von benjamin lehmann
Bisher hat es niemand gewagt
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