the spirit that guides us - we are under reconstruction pt.1
Label: Sally Forth Records
Releasedate: 21. April 2006
Genre: Emocore; Indie; Hardcore
Sounds Like:
Bewertung:
1. Save the best for last (New song)
2. The tune (New Song)
3. The vow to change (Japanese Bonus Song)
4. Hopeful forever (New Version)
5. Amongst all barren heights (New Version)
6. Deep and unanswered (New Version)
7. 24 winters (Remixed Version)
8. Agnès (Live Version)
9. Real life motion picture (Live Version)
10. Enjoy the silence (Remixed Version)
11. The intolerant truth (Remixed Version)
12. The spirit anthem (The S. Vs. E. Remixed Version)
13. What if Oslo really failed (Remixed Version)
14. The occult conspiracy (Remixed Version)
15. Dead end disarmer (Remixed Version)
16. It's just how things end (New song)
2. The tune (New Song)
3. The vow to change (Japanese Bonus Song)
4. Hopeful forever (New Version)
5. Amongst all barren heights (New Version)
6. Deep and unanswered (New Version)
7. 24 winters (Remixed Version)
8. Agnès (Live Version)
9. Real life motion picture (Live Version)
10. Enjoy the silence (Remixed Version)
11. The intolerant truth (Remixed Version)
12. The spirit anthem (The S. Vs. E. Remixed Version)
13. What if Oslo really failed (Remixed Version)
14. The occult conspiracy (Remixed Version)
15. Dead end disarmer (Remixed Version)
16. It's just how things end (New song)
Wir sind dabei, uns neu zu erfinden. Ist das jetzt eine Drohung, ein Versprechen oder eine weitere nutzlose Information unserer globalisierten Welt?
Wen sollte es stören? Wer sollte aufschreien oder aufhorchen? Wen interessieren diese Bandinterna? Naja wir wollen mal nicht gehässig werden. Was man hier vor sich hat ist grob gesagt ein Best-Of Album. Lediglich 3 Songs sind richtig neu, 2 Live Versionen, ein Song, der nur auf einigen Versionen des Vorgängers „North and South“ drauf waren, eine Hardcore Coverversion des Depeche Modes Hits „Enjoy the silence“ und zahlreiche neu aufgenommene Songs aus der Zeit vor „North and South“.
Es ist so als würde man nostalgisch noch mal seine Werke durchblättern und sagen: da kommen wir her, das haben wir geschafft.
Aber sie machen auch deutlich: „Wir haben nicht immer Popmusik gespielt. Wir waren mal die allerlauteste Kreischhardcoreband Hollands“ (oder so). Aber wenn man sich die Geschichte von TSTGU anguckt, sieht man ein Problem: die fehlende Kohärenz. Die einzelnen Songs wirken wie ein Flickenteppich. Die verschiedenen Parts sind gut und solide ausgearbeitet aber sie passen nicht zusammen.
Bestes Beispiel: Hopeful Forever. Der Song hat einen sehr eingängigen, poppigen Refrain und Energie geladenen keifende Strophen, nur beides hat nichts miteinander zu tun. Es hört sich an wie zwei Songs von zwei sehr verschiedenen Bands. Überhaupt war es öfters die Frage, ob die keifende Stimme TSTGU so gut tut. Sie haben ein großes Gespür für mitreißende Melodien. Man kann von Inbrunst und Eifer sprechen, und sie schreiben andauernd Übersongs. Agnus Dei, Real life motion picture, the vow to change, the tune und jetzt auf diesem Best Of Album übertreffen sie sich mit save the best for last. Für diesen Song lohnt sich der Kauf des Albums (ich hab gehört es gibt auch eine EP mit dem Song drauf). Unbedingt auf der Seite anhören!
Aber eins nehme ich ihnen übel: Die Lyrics sämtlicher Alben sind ein größeres Geheimnis als der Standort der strategischen Ölreserven Amerikas. Und das obwohl sich TSTGU in ihrem Beiheft damit rühmen, dass ihre Fans so schön „heart-felt“ Mitsingen bei den Konzerten: Ja wie denn, bitte?
Ansonsten ist das sicher ein Album für Fans und Leute, die ein bisschen in der Bandgeschichte graben möchte. Der Kurs für die nächsten Alben dürfte klar sein, wenn man sich die 3 neuen Songs anhört: Es geht in Richtung North and South, poppig mit einigen Ausbrüchen in Richtung Hardcore.
Wen sollte es stören? Wer sollte aufschreien oder aufhorchen? Wen interessieren diese Bandinterna? Naja wir wollen mal nicht gehässig werden. Was man hier vor sich hat ist grob gesagt ein Best-Of Album. Lediglich 3 Songs sind richtig neu, 2 Live Versionen, ein Song, der nur auf einigen Versionen des Vorgängers „North and South“ drauf waren, eine Hardcore Coverversion des Depeche Modes Hits „Enjoy the silence“ und zahlreiche neu aufgenommene Songs aus der Zeit vor „North and South“.
Es ist so als würde man nostalgisch noch mal seine Werke durchblättern und sagen: da kommen wir her, das haben wir geschafft.
Aber sie machen auch deutlich: „Wir haben nicht immer Popmusik gespielt. Wir waren mal die allerlauteste Kreischhardcoreband Hollands“ (oder so). Aber wenn man sich die Geschichte von TSTGU anguckt, sieht man ein Problem: die fehlende Kohärenz. Die einzelnen Songs wirken wie ein Flickenteppich. Die verschiedenen Parts sind gut und solide ausgearbeitet aber sie passen nicht zusammen.
Bestes Beispiel: Hopeful Forever. Der Song hat einen sehr eingängigen, poppigen Refrain und Energie geladenen keifende Strophen, nur beides hat nichts miteinander zu tun. Es hört sich an wie zwei Songs von zwei sehr verschiedenen Bands. Überhaupt war es öfters die Frage, ob die keifende Stimme TSTGU so gut tut. Sie haben ein großes Gespür für mitreißende Melodien. Man kann von Inbrunst und Eifer sprechen, und sie schreiben andauernd Übersongs. Agnus Dei, Real life motion picture, the vow to change, the tune und jetzt auf diesem Best Of Album übertreffen sie sich mit save the best for last. Für diesen Song lohnt sich der Kauf des Albums (ich hab gehört es gibt auch eine EP mit dem Song drauf). Unbedingt auf der Seite anhören!
Aber eins nehme ich ihnen übel: Die Lyrics sämtlicher Alben sind ein größeres Geheimnis als der Standort der strategischen Ölreserven Amerikas. Und das obwohl sich TSTGU in ihrem Beiheft damit rühmen, dass ihre Fans so schön „heart-felt“ Mitsingen bei den Konzerten: Ja wie denn, bitte?
Ansonsten ist das sicher ein Album für Fans und Leute, die ein bisschen in der Bandgeschichte graben möchte. Der Kurs für die nächsten Alben dürfte klar sein, wenn man sich die 3 neuen Songs anhört: Es geht in Richtung North and South, poppig mit einigen Ausbrüchen in Richtung Hardcore.
von Arne Bachmann
Bisher hat es niemand gewagt
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