Lampshade - Let's away
Label: Glitterhouse Records
Releasedate: 24. Februar 2006
Genre: Indie Pop
Sounds Like:
Song runterladen: New Legs
nochn Song runterladen: Disse Fugle
Video runterladen: New Legs
Bewertung:
1. Come Closer
2. New Legs
3. By And By I Come
4. It's OK
5. Silver
6. In The Woods
7. Fjäril
8. We'll Be Fine
9. Joy
10. Disse Fugle
11. Feather Of Lead
12. Tonight I Will Retire
2. New Legs
3. By And By I Come
4. It's OK
5. Silver
6. In The Woods
7. Fjäril
8. We'll Be Fine
9. Joy
10. Disse Fugle
11. Feather Of Lead
12. Tonight I Will Retire
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Immer wieder Rebekkamaria.
Rebekkamaria, das kleine Kind, dass in den Wäldern spielt.
Rebekkamaria, die so schön traurig ist.
Rebekkamaria, die Prinzessin, die eitle Distanz und exzentrische Schönheit ausstrahlt.
Rebekkamaria, die kindlichen Glauben und Geborgenheit ausstrahlt, während sie mit Seifenblasen spielt.
Die exzentrische Frontfrau von Lampshade, deren Stimme durchaus mit Björk zu vergleichen ist, steht ohne Frage im Mittelpunkt der dänisch-schwedischen Indieband.
Mittlerweile auf Glitterhouse gelandet, haben sie Lampshade etabliert in der Indieszene.
Ihr Album wurde in der Visions gefeatured, sie touren ständig durch Europa und zu den Aufnahmen des neuen Albums kam Songwriterlegende Damien Jurado zu besuch vorbei, schrieb mit ihnen einen Song und nahm ihn gleich auf.
Trotz eines Besetzungswechsels ist Lampshade ihren Sound größtenteils treu geblieben.
Die Musik ist verträumt und getragen- hin und wieder gibt es Ausbrüche in den Noise Bereich. Darüber die vielseitige Stimme von Rebekkamaria; mal hauchdünn, fragil und zerbrechlich, dann wieder ausdrucksstark, leidenschaftlich, schmachtend.
Fragil und zerbrechlich ist auch die Musik stellenweise. Manchmal befürchtet man glatt, dass ihr die Luft ausgeht und nur noch so dahinplätschert.
Doch dann gibt es wieder einen dieser wunderschönen Instrumentalparts, in denen Lampshade wiederum in der Instrumentierung vielseitig sind: Cello, Glockenspiel, Klavier, Trompete, Geige, Orgel, Melodica und Ansätze von Elektromusik werden eingesetzt.
Lampshade zeigt wie schön ein Mix aus Englisch, Schwedisch und Dänisch klingen kann.
Aber im Vergleich zum letzten Album gibt es auch neue Töne: einige Lieder kommen energiegeladen, hoffnungsvoll, gar tanzbar daher wie „New Legs“ und „Joy“.
Vom Songwriting her zieht sich immer wieder das Thema „Hochzeit“ durch die Texte. Rebekkamaria drückt mit der Brautmetapher Intimität in der Beziehung mit Gott aus.
Dabei wird dann auch mal Shakespeare zitiert.
Lampshade ist wie vergilbte Fotos vom Urlaub am Meer aus alten Kindertagen, wie ein Glas Rotwein, der Geruch von Regen, wie eine Träne, ein Traum, die ersten T-Shirt warmen Tage im Frühling, wie die Wälder Schwedens, das schottische Hochland im Nebel, ein weit entferntes Glockenläuten, wie Schwerelosigkeit.
Emotionale tiefgehende Musik, schön traurig, ein bisschen zu selbstzentriert und in sich gekehrt vielleicht. Ein würdiger Nachfolger zu „because trees can fly“.
Rebekkamaria, das kleine Kind, dass in den Wäldern spielt.
Rebekkamaria, die so schön traurig ist.
Rebekkamaria, die Prinzessin, die eitle Distanz und exzentrische Schönheit ausstrahlt.
Rebekkamaria, die kindlichen Glauben und Geborgenheit ausstrahlt, während sie mit Seifenblasen spielt.
Die exzentrische Frontfrau von Lampshade, deren Stimme durchaus mit Björk zu vergleichen ist, steht ohne Frage im Mittelpunkt der dänisch-schwedischen Indieband.
Mittlerweile auf Glitterhouse gelandet, haben sie Lampshade etabliert in der Indieszene.
Ihr Album wurde in der Visions gefeatured, sie touren ständig durch Europa und zu den Aufnahmen des neuen Albums kam Songwriterlegende Damien Jurado zu besuch vorbei, schrieb mit ihnen einen Song und nahm ihn gleich auf.
Trotz eines Besetzungswechsels ist Lampshade ihren Sound größtenteils treu geblieben.
Die Musik ist verträumt und getragen- hin und wieder gibt es Ausbrüche in den Noise Bereich. Darüber die vielseitige Stimme von Rebekkamaria; mal hauchdünn, fragil und zerbrechlich, dann wieder ausdrucksstark, leidenschaftlich, schmachtend.
Fragil und zerbrechlich ist auch die Musik stellenweise. Manchmal befürchtet man glatt, dass ihr die Luft ausgeht und nur noch so dahinplätschert.
Doch dann gibt es wieder einen dieser wunderschönen Instrumentalparts, in denen Lampshade wiederum in der Instrumentierung vielseitig sind: Cello, Glockenspiel, Klavier, Trompete, Geige, Orgel, Melodica und Ansätze von Elektromusik werden eingesetzt.
Lampshade zeigt wie schön ein Mix aus Englisch, Schwedisch und Dänisch klingen kann.
Aber im Vergleich zum letzten Album gibt es auch neue Töne: einige Lieder kommen energiegeladen, hoffnungsvoll, gar tanzbar daher wie „New Legs“ und „Joy“.
Vom Songwriting her zieht sich immer wieder das Thema „Hochzeit“ durch die Texte. Rebekkamaria drückt mit der Brautmetapher Intimität in der Beziehung mit Gott aus.
Dabei wird dann auch mal Shakespeare zitiert.
Lampshade ist wie vergilbte Fotos vom Urlaub am Meer aus alten Kindertagen, wie ein Glas Rotwein, der Geruch von Regen, wie eine Träne, ein Traum, die ersten T-Shirt warmen Tage im Frühling, wie die Wälder Schwedens, das schottische Hochland im Nebel, ein weit entferntes Glockenläuten, wie Schwerelosigkeit.
Emotionale tiefgehende Musik, schön traurig, ein bisschen zu selbstzentriert und in sich gekehrt vielleicht. Ein würdiger Nachfolger zu „because trees can fly“.
von Arne Bachmann
Bisher hat es niemand gewagt
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