Society's Finest - And I, The Drunkards
Label: Alveran Records
Releasedate: 19/05/2006
Genre: Metal/Hardcore
Sounds Like: As I lay dying, Darkest Hour, Zao
Bewertung:
1. NYC
2. And I, the Drunkards
3. Cutters, Oh Cutters
4. One More Kiss
5. Holland
6. Sunday Prayer
7. Goddess
8. Fourth Floor Corpse
9. Nebraska
10. Dear Rebecca Nurse
11. Untitled
12. Deadlight Strangers
2. And I, the Drunkards
3. Cutters, Oh Cutters
4. One More Kiss
5. Holland
6. Sunday Prayer
7. Goddess
8. Fourth Floor Corpse
9. Nebraska
10. Dear Rebecca Nurse
11. Untitled
12. Deadlight Strangers
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Society's Finest - schon wieder eine weitere Metalcoreband aus den Staaten? Na das kann ja heiter werden...
Und tatsächlich wurde es heiter. Die Band existiert seit acht Jahren, nach diversen Releases (die bekannteste davon dürfte wohl Love, Murder and the Three Letter Word aus dem jahre 2004 sein) erschien im Mai 2006 ihre neueste Full Length: And I, The Drunkards. Am Mikrophon übrigens Joshua Ashworth, der 2003 als Sänger von Zao tourte.
Die fünf Herren aus den USA spielen wider erwarten einen meistens Recht abwechslungsreichen Mix aus Metal und Hardcore, ab und an gemischt mit guten melodischen Parts.
Anfänglich drängen sich Ähnlichkeiten mit As I lay dying auf, später erinnert die Scheibe jedoch auch an Darkest Hour oder Zao. Die Stimme des Sängers klingt wie die typischen Metalcoreshouter, die Gitarren sind gut produziert und überraschen ab und an mit einer unerwarteten Melodie oder einem guten Breakdown.
Die Band selbst sagt, ihre Musik sei "wütend, dunkel, ehrlich und real. Wir wollten uns in die Intensität des Lebens, der Liebe und des Bereuens kleiden...und dann allen zeigen dass unser Albtraum wirklich existiert." Die meiste Zeit gelingt ihnen das auch, viele Riffs klingen wütend und verzweifelt, nach weglaufen und verstecken.
Leider klingt das Ganze doch etwas zu homogen, zu gleich auf Dauer.
Auffällige Tracks sind aber #8, Fourth Floor Corpse (vor allem der ruhige Part in der Mitte des Songs - sehr schön!), #10, Dear Rebecca Nurse oder #11, Untitled. Nr. 12 (Deadlight Strangers) erinnert am Anfang von der Stimme her (mich zumindest) an Sting, was die Variabilität des Sängers zeigt. Natürlich gibt es auch den obligatorischen cleanen Gesangsparts - bei diesjährigen Metalcorereleases kann man wohl problemlos drauf wetten, dass mindestens ein cleaner Gesangspart auf der Scheibe vertreten ist.
Zu den Texten und Artwork der CD kann ich leider nichts sagen, da ich das ganze hier nur als Papphüllenpromo habe. Ob das Cover Kunst oder Müll ist, darüber lässt sich jedoch streiten...
Alles in allem präsentieren Society's Finest mit And I, The Drunkards ein solides Album, was aber leider nicht aus dem Einheitsbrei der heutigen Metalcoreszene heraussticht, dafür fehlt doch etwas die Innovation. Wer aber mal wieder gut durchdachten und produzierten Metalcore mit Melodie hören will, kann hier getrost zugreifen. Eine CD, die man nicht ständig hört, die man sicher aber ab und zu im Player rotieren lassen kann, ohne dass sie allzuschnell langweilig wird.
Und tatsächlich wurde es heiter. Die Band existiert seit acht Jahren, nach diversen Releases (die bekannteste davon dürfte wohl Love, Murder and the Three Letter Word aus dem jahre 2004 sein) erschien im Mai 2006 ihre neueste Full Length: And I, The Drunkards. Am Mikrophon übrigens Joshua Ashworth, der 2003 als Sänger von Zao tourte.
Die fünf Herren aus den USA spielen wider erwarten einen meistens Recht abwechslungsreichen Mix aus Metal und Hardcore, ab und an gemischt mit guten melodischen Parts.
Anfänglich drängen sich Ähnlichkeiten mit As I lay dying auf, später erinnert die Scheibe jedoch auch an Darkest Hour oder Zao. Die Stimme des Sängers klingt wie die typischen Metalcoreshouter, die Gitarren sind gut produziert und überraschen ab und an mit einer unerwarteten Melodie oder einem guten Breakdown.
Die Band selbst sagt, ihre Musik sei "wütend, dunkel, ehrlich und real. Wir wollten uns in die Intensität des Lebens, der Liebe und des Bereuens kleiden...und dann allen zeigen dass unser Albtraum wirklich existiert." Die meiste Zeit gelingt ihnen das auch, viele Riffs klingen wütend und verzweifelt, nach weglaufen und verstecken.
Leider klingt das Ganze doch etwas zu homogen, zu gleich auf Dauer.
Auffällige Tracks sind aber #8, Fourth Floor Corpse (vor allem der ruhige Part in der Mitte des Songs - sehr schön!), #10, Dear Rebecca Nurse oder #11, Untitled. Nr. 12 (Deadlight Strangers) erinnert am Anfang von der Stimme her (mich zumindest) an Sting, was die Variabilität des Sängers zeigt. Natürlich gibt es auch den obligatorischen cleanen Gesangsparts - bei diesjährigen Metalcorereleases kann man wohl problemlos drauf wetten, dass mindestens ein cleaner Gesangspart auf der Scheibe vertreten ist.
Zu den Texten und Artwork der CD kann ich leider nichts sagen, da ich das ganze hier nur als Papphüllenpromo habe. Ob das Cover Kunst oder Müll ist, darüber lässt sich jedoch streiten...
Alles in allem präsentieren Society's Finest mit And I, The Drunkards ein solides Album, was aber leider nicht aus dem Einheitsbrei der heutigen Metalcoreszene heraussticht, dafür fehlt doch etwas die Innovation. Wer aber mal wieder gut durchdachten und produzierten Metalcore mit Melodie hören will, kann hier getrost zugreifen. Eine CD, die man nicht ständig hört, die man sicher aber ab und zu im Player rotieren lassen kann, ohne dass sie allzuschnell langweilig wird.
von David Pithan
Bisher hat es niemand gewagt
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