Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Regie: Gore Verbinski
Produzent: Jerry Bruckheimer
Releasedate: 2006
Genre: Action/Komödie
Für Fans Fon Filmen Fie: Fluch der Karibik 1, Piratenfilme
Bewertung:
Johnny Depp: Captain Jack Sparrow
Stellan Skarsgård: William "Stiefelriemen Bill" Turner
Orlando Bloom: William "Will" Turner
Keira Knightley: Elizabeth Swann
Jack Davenport: James Norrington
Bill Nighy: Davy Jones
Kevin McNally: Joshamee Gibbs
Tom Hollander: Cutler Beckett
Geoffrey Rush: Captain Barbossa
Stellan Skarsgård: William "Stiefelriemen Bill" Turner
Orlando Bloom: William "Will" Turner
Keira Knightley: Elizabeth Swann
Jack Davenport: James Norrington
Bill Nighy: Davy Jones
Kevin McNally: Joshamee Gibbs
Tom Hollander: Cutler Beckett
Geoffrey Rush: Captain Barbossa
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Drei Jahre nachdem Teil Eins des fröhlichen Piratenspaßes in die Kinos kam, jetzt endlich die lang erwartete und vielleicht auch lang ersehnte Fortsetzung.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Erfolg von Pirates of the Caribbean - Dead Man's Chest (132 Mio. Dollar Einnahmen am Startwochenende) basiert voll auf der Originalität seines Vorgängers.
Teil Zwei knüpft fast unmittelbar an das Ende des ersten Teils an, er beginnt nämlich mit der Hochzeit von Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightley). Oder, um etwas genauer zu sein, mit der verhinderten Hochzeit: Beide werden von Cutler Beckett (Tom Hollander), einem Vertreter der britischen Ostindien-Handels-Kompanie, festgenommen, da sie dem gefährlichen Piraten Captain Jack Sparrow, wie erwartet toll gespielt von Johnny Depp, zur Flucht verholfen haben.
Die beiden sollen nur von der Todesstrafe verschont bleiben, wenn Will es gelingt, Mr. Beckett den Kompass von Captain Sparrow zu bringen. Also macht sich dieser auf die Suche nach dem Piraten.
An dieser Stelle erzählt der Film dann drei Handlungsstränge, die ineinander verwoben werden und beim Versuch sie niederzuschreiben wohl etwas verwirren könnten.
Captain Jack Sparrow hat eine Abmachung mit Davy Jones (Bill Nighy), dem fischgesichtigen Hüter der Meere, oder soetwas in der Art. Was genau Davy Jones Job ist, wurde mir bis zum Ende des Filmes nicht ganz klar. Eins steht fest: Seine Crew aus gestrandeten Seeleuten, die allesamt so aussehen als hätten sie zuviel Zeit unter Wasser verbracht, wurde sehr liebevoll animiert. In der Truppe befindet sich übrigens auch Stiefelriemen-Bill, Will Turners Vater. Cpt. Sparrow muss nun also seine Seele ausliefern, da Davy Jones ihm vor 13 Jahren half, Kapitän der Black Pearl zu werden. Captain Jack ist damit natürlich nicht einverstanden, will mit Hilfe einer Karte Davy Jones Herz finden; und um Davy Jones Lieblingsungetüm, dem Riesenkraken, zu entkommen setzt er seine Black Pearl erstmal an Land. Nach zahllosen Irrungen und Wirrungen, Flucht vor einem Insulanerstamm, die Jack für einen Gott halten (und ihn aus seiner fleischlichen Hülle befreien wollen) und anderen Komplikationen sind sie dann wieder auf See, mittlerweile verstärkt durch Will Turner, der endlich Jacks Kompass haben will.
Jack wiederum braucht den Kompass weiterhin, um Davy Jones Herz zu finden, welches irgendwo in einer Kist liegen soll. Will wird mit fiesen Tricks von Jack in Jones Crew befördert (als "Anzahlung"), die fröhliche Suche nach der Insel geht dank Fehlfunktion des Kompass weiter. Irgendwann kommt dann auch noch Elisabeth dazu, die Mr. Beckett entkam um Will zu retten und den Kompass im Austausch eines Kaperbriefes der Handelskompanie zu bekommen.
Mit Elisabeths Hilfe kommen sie dann auf besagter Schatzinsel an, plötzlich ist auch Will wieder da, inklusive Schlüssel für die Truhe. Und weiter geht die fröhliche Schlägerei mit den merkwürdigen Kreaturen der Flying Dutchman von Davey Jones.
Alles nähert sich dem großen Finale mit Riesenkrake, Explosionen und unerwarteten Wendungen. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, außer dass das Ende des Films ähnlich enttäuschend ist wie das von Halo 2.
Alles in allem fand ich den Plot des zweiten Teils etwas überzogen, nach einer Weile nerven die fischgesichtigen Schergen von Davy Jones nur noch und ellenlange Fechterei mag zwar für eine Weile ganz nett sein, aber wenn schon Duell, dann Laserschwert. Oder wenigstens nicht ständig so superschnelle Schnitte, so dass man kaum etwas erkennt. Daumen hoch für Johnny Depp, der seine Rolle des leicht schwulen Piraten wieder überzeugend spielt. Orlando Bloom kam irgendwie etwas blass rüber, Miss Knightleys Rolle war nicht die erfüllenste, diese hat sie jedoch recht gut gemeistert.
Abzug gibt es für das Ende, was ich hier noch nicht verraten will. "Jetzt holen wir noch die Leiche aus dem Keller"-Mentalität mochte ich aber noch nie.
Wer Teil Eins mochte, der wird mit Teil Zwei leben können, wer richtig große Kunst erwartet, sollte wohl lieber draußen bleiben.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Erfolg von Pirates of the Caribbean - Dead Man's Chest (132 Mio. Dollar Einnahmen am Startwochenende) basiert voll auf der Originalität seines Vorgängers.
Teil Zwei knüpft fast unmittelbar an das Ende des ersten Teils an, er beginnt nämlich mit der Hochzeit von Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightley). Oder, um etwas genauer zu sein, mit der verhinderten Hochzeit: Beide werden von Cutler Beckett (Tom Hollander), einem Vertreter der britischen Ostindien-Handels-Kompanie, festgenommen, da sie dem gefährlichen Piraten Captain Jack Sparrow, wie erwartet toll gespielt von Johnny Depp, zur Flucht verholfen haben.
Die beiden sollen nur von der Todesstrafe verschont bleiben, wenn Will es gelingt, Mr. Beckett den Kompass von Captain Sparrow zu bringen. Also macht sich dieser auf die Suche nach dem Piraten.
An dieser Stelle erzählt der Film dann drei Handlungsstränge, die ineinander verwoben werden und beim Versuch sie niederzuschreiben wohl etwas verwirren könnten.
Captain Jack Sparrow hat eine Abmachung mit Davy Jones (Bill Nighy), dem fischgesichtigen Hüter der Meere, oder soetwas in der Art. Was genau Davy Jones Job ist, wurde mir bis zum Ende des Filmes nicht ganz klar. Eins steht fest: Seine Crew aus gestrandeten Seeleuten, die allesamt so aussehen als hätten sie zuviel Zeit unter Wasser verbracht, wurde sehr liebevoll animiert. In der Truppe befindet sich übrigens auch Stiefelriemen-Bill, Will Turners Vater. Cpt. Sparrow muss nun also seine Seele ausliefern, da Davy Jones ihm vor 13 Jahren half, Kapitän der Black Pearl zu werden. Captain Jack ist damit natürlich nicht einverstanden, will mit Hilfe einer Karte Davy Jones Herz finden; und um Davy Jones Lieblingsungetüm, dem Riesenkraken, zu entkommen setzt er seine Black Pearl erstmal an Land. Nach zahllosen Irrungen und Wirrungen, Flucht vor einem Insulanerstamm, die Jack für einen Gott halten (und ihn aus seiner fleischlichen Hülle befreien wollen) und anderen Komplikationen sind sie dann wieder auf See, mittlerweile verstärkt durch Will Turner, der endlich Jacks Kompass haben will.
Jack wiederum braucht den Kompass weiterhin, um Davy Jones Herz zu finden, welches irgendwo in einer Kist liegen soll. Will wird mit fiesen Tricks von Jack in Jones Crew befördert (als "Anzahlung"), die fröhliche Suche nach der Insel geht dank Fehlfunktion des Kompass weiter. Irgendwann kommt dann auch noch Elisabeth dazu, die Mr. Beckett entkam um Will zu retten und den Kompass im Austausch eines Kaperbriefes der Handelskompanie zu bekommen.
Mit Elisabeths Hilfe kommen sie dann auf besagter Schatzinsel an, plötzlich ist auch Will wieder da, inklusive Schlüssel für die Truhe. Und weiter geht die fröhliche Schlägerei mit den merkwürdigen Kreaturen der Flying Dutchman von Davey Jones.
Alles nähert sich dem großen Finale mit Riesenkrake, Explosionen und unerwarteten Wendungen. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, außer dass das Ende des Films ähnlich enttäuschend ist wie das von Halo 2.
Alles in allem fand ich den Plot des zweiten Teils etwas überzogen, nach einer Weile nerven die fischgesichtigen Schergen von Davy Jones nur noch und ellenlange Fechterei mag zwar für eine Weile ganz nett sein, aber wenn schon Duell, dann Laserschwert. Oder wenigstens nicht ständig so superschnelle Schnitte, so dass man kaum etwas erkennt. Daumen hoch für Johnny Depp, der seine Rolle des leicht schwulen Piraten wieder überzeugend spielt. Orlando Bloom kam irgendwie etwas blass rüber, Miss Knightleys Rolle war nicht die erfüllenste, diese hat sie jedoch recht gut gemeistert.
Abzug gibt es für das Ende, was ich hier noch nicht verraten will. "Jetzt holen wir noch die Leiche aus dem Keller"-Mentalität mochte ich aber noch nie.
Wer Teil Eins mochte, der wird mit Teil Zwei leben können, wer richtig große Kunst erwartet, sollte wohl lieber draußen bleiben.
von David Pithan
Bisher hat es niemand gewagt
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