Strapping Young Lad - The New Black
1. Decimator
2. You Suck
3. Antiproduct
4. Monument
5. Wrong Side
6. Hope
7. Far Beyond Metal
8. Fucker
9. Almost Again
10. Plyophony
11. The New Black
2. You Suck
3. Antiproduct
4. Monument
5. Wrong Side
6. Hope
7. Far Beyond Metal
8. Fucker
9. Almost Again
10. Plyophony
11. The New Black
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Da knallt uns der genial-wahnsinnige Devin Townsend mal wieder ordentlich einen vor den Latz, und das richtig: Mit The New Black geht der werte Herr zwar Wege, die man von SYL so noch nicht gekannt hat, doch zwei entscheidende Eigenschaften bleiben auch diesem Album nicht verwehrt: Härte und Wahnwitz. Extrem-Metal Gekreische in allen Tonlagen, minutenlange Blastbeats, fett bratende Gitarren mit leichtem Industrial-Einschlag wechseln sich ab mit Volksmusikeinspielungen, abgedrehten Samples und Gesangseinlagen, die jeder 80er-Metalband alle Ehre gemacht hätten. Hört sich jetzt zwar ziemlich sperrig an, doch das täuscht. Im Vergleich zu den vorigen Kunstwerken der strammen Burschen ist The New Black um einiges geradliniger geworden, eingängiger, man könnte fast sagen radiotauglich. Nee, das letzte war dann doch eher n Scherz… massentauglich ist dieses Gebräu lange noch nicht.
Immer wieder werden Zitate anderer Bands eingebaut, so erinnert der Gesang mal an System of a Down, um dann in feinsten Powermetal-Kastratengesang abzudriften und in wildem Black-Metal-Gekreische zu enden (Decimator), immer wieder werden modernere BM-Bands wie Dimmu Borgir aufs Korn genommen und auch allerhand andere Musikstile statten uns einen Besuch ab.
Hervorzuheben sind dabei auf jeden Fall die technischen Fähigkeiten der Musiker: Drummer Gene Hoglan, der in der Vergangenheit schon für so legendäre Metalbands wie Death oder Testament trommelte, leiert sich seine brutalen Highspeed-Rythmen mit unglaublicher Präzision aus den Rippen, Devin Townsend legt eine Variabilität und Vielseitigkeit an den Tag ,die ich von keinem anderen Sänger kenne, und über die Gitarren- bzw. Bass-Arbeit von ebenfalls Townsend, Jed Simon und Byron Stroud braucht man nicht mehr verlieren als drei Worte: Voll aufs Maul.
Insgesamt kann man also die Däumchen weit nach oben strecken für diese Todesschwadrone.
Immer wieder werden Zitate anderer Bands eingebaut, so erinnert der Gesang mal an System of a Down, um dann in feinsten Powermetal-Kastratengesang abzudriften und in wildem Black-Metal-Gekreische zu enden (Decimator), immer wieder werden modernere BM-Bands wie Dimmu Borgir aufs Korn genommen und auch allerhand andere Musikstile statten uns einen Besuch ab.
Hervorzuheben sind dabei auf jeden Fall die technischen Fähigkeiten der Musiker: Drummer Gene Hoglan, der in der Vergangenheit schon für so legendäre Metalbands wie Death oder Testament trommelte, leiert sich seine brutalen Highspeed-Rythmen mit unglaublicher Präzision aus den Rippen, Devin Townsend legt eine Variabilität und Vielseitigkeit an den Tag ,die ich von keinem anderen Sänger kenne, und über die Gitarren- bzw. Bass-Arbeit von ebenfalls Townsend, Jed Simon und Byron Stroud braucht man nicht mehr verlieren als drei Worte: Voll aufs Maul.
Insgesamt kann man also die Däumchen weit nach oben strecken für diese Todesschwadrone.
von Jonathan Heitmann
Bisher hat es niemand gewagt
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