Maylene and the sons of disaster - Maylene and the sons of disaster
1. Caution: Dangerous Curves Ahead
2. The Road home to Panther Creek
3. Bang! The With is dead
4. Tough as John Jacobs
5. Gusty like the wind
6. The Mind of a grimes
7. Lady at the gate
8. Never stop haunting
9. Hell on the rise
10. Just wanted to make Mother proud
2. The Road home to Panther Creek
3. Bang! The With is dead
4. Tough as John Jacobs
5. Gusty like the wind
6. The Mind of a grimes
7. Lady at the gate
8. Never stop haunting
9. Hell on the rise
10. Just wanted to make Mother proud
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Das ist also die lautstark beworbene Band des ehemaligen Underoath-Sänger Dallas Taylor. Wer jetzt erwartet, dass Maylene auf ihrer Selftitled in die momentan so erfolgreiche Emocore-Kerbe schlagen, wie Dallas Taylors frühere Band, liegt falsch. In Fachkreisen nennt man diesen Musikstil "Southern Rock", was die Art von Rockmusik bezeichnet, die in den Südstaaten der Vereinigten Staaten gespielt wird. Normalerweise würde man diese Musik wohl als "dreckig" oder "erdig" beschreiben, aber ein Vergleich tuts besser: Die Musik ist so erdig wie Whiskey. Die fünf Jungs aus Birmingham, Alabama spielen schnellen Rock, interessante Riffs und bleiben dabei von Lied zu Lied immer wieder abwechslungsreich. Der Anfang von Track Nummer 6, The Mind of a Grimes, wurde von mir übrigens für "Bester Groovepart der in die Beine geht 2006" nominiert. Dazu kommt Dallas Taylors Stimme, die eine merkwürdige Mischung aus Schreien (Caution: Dangerous curves ahead) und sprechen ist. Manche Leute bezeichnen es als "rotzen", aber das klingt dann doch sehr nach Punk. Stimmlich erinnert das ganze an Keith Buckley von der neuesten Every Time I Die-Scheibe Gutter Phenomenon. Sonst harmonieren die zehn Tracks der CD recht gut, mit Just wanted to make Mother proud ist auch noch das obligatorische ruhigere Stück mit ruhigen Gitarren, schönen Melodien und Spoken Words drauf. Besonders gefallen haben mir #1, Caution: Dangerous Curves Ahead, und #9 Hell on the rise.
Ein paar Worte zur Präsentation: die CD kommt mit einem nett gestalteten Booklet (man könnte es wohl "grungig" nennen), die Südstaatenmentalität kommt dank Gewehren, Äxten und Bärten auf den Bandphotos auch recht nett rüber. Auf der Homepage der Band findet man unter dem Menüpunkt Info auch noch die Hintergrundgeschichte der Maylene und ihrer Söhne. Nette Worte findet man auch nach der Story:
"This band is about a return to your roots. This is the South. This is about kids being trashy and realizing that being southern is cool in and of itself. You don't have to be 'scene' to be southern or to listen to this music. We want to get back to letting our background speak through heavy music that doesn't sound like the fifty thousand other bands that are doing it right now. If I hear one more band that sounds like Taking Back Sunday or The Used I am going to throw up."
Als Nichtamerikaner kann ich die ganze Southern Rock-Mentalitäts-Sache leider nicht so nachvollziehen.
Aber bei soviel Einfallsreichtum, Ehrlichkeit und Witz sollte man wohl Bonuspunkte geben, falls die Jungs das dann auch wirklich ehrlich meinen.
Alles in allem eine solide, gute CD, die aber nicht wirklich riesige Höhepunkte setzen kann oder das Genre von Grund auf erschüttert.
Also: Fair Business.
Ein paar Worte zur Präsentation: die CD kommt mit einem nett gestalteten Booklet (man könnte es wohl "grungig" nennen), die Südstaatenmentalität kommt dank Gewehren, Äxten und Bärten auf den Bandphotos auch recht nett rüber. Auf der Homepage der Band findet man unter dem Menüpunkt Info auch noch die Hintergrundgeschichte der Maylene und ihrer Söhne. Nette Worte findet man auch nach der Story:
"This band is about a return to your roots. This is the South. This is about kids being trashy and realizing that being southern is cool in and of itself. You don't have to be 'scene' to be southern or to listen to this music. We want to get back to letting our background speak through heavy music that doesn't sound like the fifty thousand other bands that are doing it right now. If I hear one more band that sounds like Taking Back Sunday or The Used I am going to throw up."
Als Nichtamerikaner kann ich die ganze Southern Rock-Mentalitäts-Sache leider nicht so nachvollziehen.
Aber bei soviel Einfallsreichtum, Ehrlichkeit und Witz sollte man wohl Bonuspunkte geben, falls die Jungs das dann auch wirklich ehrlich meinen.
Alles in allem eine solide, gute CD, die aber nicht wirklich riesige Höhepunkte setzen kann oder das Genre von Grund auf erschüttert.
Also: Fair Business.
von David Pithan
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