Showbread - No Sir, Nihilism Is Not Practical
Label: Solid State Records
Releasedate: 2004
Genre: Hardcore
Sounds Like: Refused, Noise Conspiracy
Bewertung:
1.Llama Eats a Giraffe (And Vice Versa)
2.Dead By Dawn
3.Mouth Like a Magazine
4.If You Like Me Check Yes, if You Don't I'll Die
5.Sampsa Meets Kafka
6.So Selfish It's Funny
7.Missing Wife
8.Welcome to the Plainfield Tobe Hooper
9.And the Smokers and Children Shall Be Cast Down
10.Stabbing Art to Death
11.Dissonance of Discontent
12.Matthias Replaces Judas
13.Bell Jar
2.Dead By Dawn
3.Mouth Like a Magazine
4.If You Like Me Check Yes, if You Don't I'll Die
5.Sampsa Meets Kafka
6.So Selfish It's Funny
7.Missing Wife
8.Welcome to the Plainfield Tobe Hooper
9.And the Smokers and Children Shall Be Cast Down
10.Stabbing Art to Death
11.Dissonance of Discontent
12.Matthias Replaces Judas
13.Bell Jar
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Als ich das Artwork des neuen Showbread Albums „No Sir, Nihilism is not practical“ sah, dachte ich an eine Chaoscoreband im Stile von Norma Jean oder Converge.
Aber dem war nicht so. Sicher, einen Touch Chaos haben auch Showbread. Das gehört sich auch für ein Album, das den Nihilismus im Titel trägt. Aber wirklich gut in diese Ecke passen sie nicht. Sie besitzen viel mehr Drive und vor allem: Rock’n’Roll.
Aber apropos Nihilismus: man muss natürlich die Verbindung zu Evergreen Terrace’ Lied „No, Donnie, these men are nihilist" erwähnen. Ich finde es ein wenig zu dreist; aber von mir aus…
Das Ganze hört sich sehr schwedisch an. Es geht, kurz gesagt, einmal von Refused zu Noise Conspiracy und zurück.
Dreckige Gitarren, ein treibender Bass wie bei Bloc Party, Gesang halb geschrieen und halb, naja wie will man sagen, „gesungen“. Clean Vocals ist wirklich der falsche Ausdruck dafür. Die gesungenen Parts sind absichtlich krumm und schief. Aber das geht schon in Ordnung.
Passt auch hervorragend.
Das Album ist auch ziemlich facettenreich und unberechenbar. Man will einfach um jeden Preis verhindern, in eine Standartsongstruktur zu fallen.
Recht tanzbar fallen dann auch Songs wie „Mouth like a magazine“ aus.
Ähnlich wie auch bei Refused ist der Einsatz von Electro Musik. Fast die ganze Zeit wird ein mal mehr mal weniger auffälliges Keyboard eingesetzt. Irgendwas müssen die 7(!) Bandmitglieder ja schließlich machen.
Dann inmitten all der recht "hardcorigen" Tracks plötzlich ein reiner Electro/Industrial Track: „Kafka meets Sampsa“. Gregor Samsa ist - irgendeine spektakuläre Information muss ja dieses Review bieten - der Handlungsreisende der in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ zur Kakerlake mutiert.
Ein anderes Highlight ist das ruhigere: „Matthias replaces Judas“. Ein schönes britpoppiges Lied.
Alles in allem eine sehr schöne, abwechslungsreiche Hardcore Rock’n’Roll Platte.
Aber dem war nicht so. Sicher, einen Touch Chaos haben auch Showbread. Das gehört sich auch für ein Album, das den Nihilismus im Titel trägt. Aber wirklich gut in diese Ecke passen sie nicht. Sie besitzen viel mehr Drive und vor allem: Rock’n’Roll.
Aber apropos Nihilismus: man muss natürlich die Verbindung zu Evergreen Terrace’ Lied „No, Donnie, these men are nihilist" erwähnen. Ich finde es ein wenig zu dreist; aber von mir aus…
Das Ganze hört sich sehr schwedisch an. Es geht, kurz gesagt, einmal von Refused zu Noise Conspiracy und zurück.
Dreckige Gitarren, ein treibender Bass wie bei Bloc Party, Gesang halb geschrieen und halb, naja wie will man sagen, „gesungen“. Clean Vocals ist wirklich der falsche Ausdruck dafür. Die gesungenen Parts sind absichtlich krumm und schief. Aber das geht schon in Ordnung.
Passt auch hervorragend.
Das Album ist auch ziemlich facettenreich und unberechenbar. Man will einfach um jeden Preis verhindern, in eine Standartsongstruktur zu fallen.
Recht tanzbar fallen dann auch Songs wie „Mouth like a magazine“ aus.
Ähnlich wie auch bei Refused ist der Einsatz von Electro Musik. Fast die ganze Zeit wird ein mal mehr mal weniger auffälliges Keyboard eingesetzt. Irgendwas müssen die 7(!) Bandmitglieder ja schließlich machen.
Dann inmitten all der recht "hardcorigen" Tracks plötzlich ein reiner Electro/Industrial Track: „Kafka meets Sampsa“. Gregor Samsa ist - irgendeine spektakuläre Information muss ja dieses Review bieten - der Handlungsreisende der in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ zur Kakerlake mutiert.
Ein anderes Highlight ist das ruhigere: „Matthias replaces Judas“. Ein schönes britpoppiges Lied.
Alles in allem eine sehr schöne, abwechslungsreiche Hardcore Rock’n’Roll Platte.
von Arne Bachmann
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