the chariot - unsung EP
Label: solid state records
Releasedate: 2006
Genre: metal / hardcore / noise
Sounds Like: norma jean, every time i die, a life once lost
oh henry (josh scogin's nebenprojekt): Myspace
Bewertung:
1. Yanni Depp
2. Phill Cosby (Before There Was Atlanta, There Was Douglasville)
3. Vin Afflec (Goodnight My Lady And A Forever Farewell)
4. Kenny Gibler (Play The Piano Like A Disease)
5. Sargent Savage (Die Interviewer [Germanickly Speaking])
6. Donnie Cash (The Company, The Comfort, The Grave)
2. Phill Cosby (Before There Was Atlanta, There Was Douglasville)
3. Vin Afflec (Goodnight My Lady And A Forever Farewell)
4. Kenny Gibler (Play The Piano Like A Disease)
5. Sargent Savage (Die Interviewer [Germanickly Speaking])
6. Donnie Cash (The Company, The Comfort, The Grave)
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was sich die jungs von the chariot wohl bei dem release ihrer aktuellen "unusung" betitelten EP gedacht haben?
4 der 6 songs sind nämlich neu-aufnahmen von songs ihres debutalbums "everything is alive, everything is breathing, nothing is dead and nothing is bleeding". manch einer mag jetzt vergeblich nach dem witz dahinter suchen, sind nämlich diese 4 songs neu betitelt und komplett neu aufgenommen, ähnlichkeiten zu den versionen des albums sind meiner meinung nach eher grob zu erkennen. auch hat man sich zum konzept gemacht wie schon auf norma jeans letztem, album "oh god, the aftermath" den titeln nanem aus wortneukreationen zu geben. allerdings geht es hier um namen von prominenten. so finden sich die beiden neu aufgenommenen songs "yanni depp" und "kenny gibler", neben songs wie "donnie cash" (donnie darko / johnny cash) oder "vin affleck" (vin diesel / ben affleck). ob das nun ein bandinterner gag ist oder einen tieferen sinn birgt bleibt im ungewissen.
gewiss ist jedoch das the chariot einen gang zurückschrauben. im gegensatz zum debutalbum, welches noch in einem rutsch einfach mal eben live eingespielt hingerotzt wurde (“Creating something out of nothing…It is the basic concept of art”) und sodem durch komrpomisslosigkeit und authentizität auch einfach mal gitarrenfeedback zwischen jedem track verzeiht, nein, geradezu durch diese kompromisslose "kellerhärte" seinen reiz ausmacht, haben the chariot nun mit produzent Matt Goldman (u.a. august burns red) zusammen gearbeitet, und dementsprechend glatt geschliffen klingt das resultat. nach dem motto tempo runter, groove rein, alles auf etwas massenkompatibler gemacht, klingt man jetzt mehr nach norma jean als grade josh scogin als ehemaliger norma jean frontmann lieb sein sollte.
erinnert man sich doch böse an seinen abgang von der bühne des furnace fests 2002 wo er mal eben zur überraschung der band und der fans seinen ausstieg verkündete und sich mit einer letzten eleganten verbeugung verabschiedete. “I wish I had some great story about a big fight or aliens or something,” erklärt er dies heute, “but really it was just something that I felt led to do.”
naja, jetzt isser jedenfalls mit the chariot und ihrer zweiten produktion zurück.
fazit: schade. die faszination des debutalbums ist passé. darüber hinaus klingt man nicht nur arg nach norma jean sondern hat durch die schon erwähnten titel auch noch eine weitere korrelation zur ex-band geschaffen.
was positiv zu erwähnen bleibt ist die dennoch solide produktion, die durchweg soliden guten songs und das artwork, welches kein booklet besitzt, dafür aber ein mit der tracklist und den texten der beiden neuen songs beklebtes blau-durchsichtiges jewel case. bleibt zu hoffen das the chariot bald ein neues album nachlegen auf dem sie sich wieder selber beweisen können. reinhören lohnt sich definitiv wenn man auch mit norma jean, älteren every time i die oder ähnlichem spass haben kann.
paralell hat josh scogin ein rap projekt namens "Oh Henry" ins leben gerufen.
4 der 6 songs sind nämlich neu-aufnahmen von songs ihres debutalbums "everything is alive, everything is breathing, nothing is dead and nothing is bleeding". manch einer mag jetzt vergeblich nach dem witz dahinter suchen, sind nämlich diese 4 songs neu betitelt und komplett neu aufgenommen, ähnlichkeiten zu den versionen des albums sind meiner meinung nach eher grob zu erkennen. auch hat man sich zum konzept gemacht wie schon auf norma jeans letztem, album "oh god, the aftermath" den titeln nanem aus wortneukreationen zu geben. allerdings geht es hier um namen von prominenten. so finden sich die beiden neu aufgenommenen songs "yanni depp" und "kenny gibler", neben songs wie "donnie cash" (donnie darko / johnny cash) oder "vin affleck" (vin diesel / ben affleck). ob das nun ein bandinterner gag ist oder einen tieferen sinn birgt bleibt im ungewissen.
gewiss ist jedoch das the chariot einen gang zurückschrauben. im gegensatz zum debutalbum, welches noch in einem rutsch einfach mal eben live eingespielt hingerotzt wurde (“Creating something out of nothing…It is the basic concept of art”) und sodem durch komrpomisslosigkeit und authentizität auch einfach mal gitarrenfeedback zwischen jedem track verzeiht, nein, geradezu durch diese kompromisslose "kellerhärte" seinen reiz ausmacht, haben the chariot nun mit produzent Matt Goldman (u.a. august burns red) zusammen gearbeitet, und dementsprechend glatt geschliffen klingt das resultat. nach dem motto tempo runter, groove rein, alles auf etwas massenkompatibler gemacht, klingt man jetzt mehr nach norma jean als grade josh scogin als ehemaliger norma jean frontmann lieb sein sollte.
erinnert man sich doch böse an seinen abgang von der bühne des furnace fests 2002 wo er mal eben zur überraschung der band und der fans seinen ausstieg verkündete und sich mit einer letzten eleganten verbeugung verabschiedete. “I wish I had some great story about a big fight or aliens or something,” erklärt er dies heute, “but really it was just something that I felt led to do.”
naja, jetzt isser jedenfalls mit the chariot und ihrer zweiten produktion zurück.
fazit: schade. die faszination des debutalbums ist passé. darüber hinaus klingt man nicht nur arg nach norma jean sondern hat durch die schon erwähnten titel auch noch eine weitere korrelation zur ex-band geschaffen.
was positiv zu erwähnen bleibt ist die dennoch solide produktion, die durchweg soliden guten songs und das artwork, welches kein booklet besitzt, dafür aber ein mit der tracklist und den texten der beiden neuen songs beklebtes blau-durchsichtiges jewel case. bleibt zu hoffen das the chariot bald ein neues album nachlegen auf dem sie sich wieder selber beweisen können. reinhören lohnt sich definitiv wenn man auch mit norma jean, älteren every time i die oder ähnlichem spass haben kann.
paralell hat josh scogin ein rap projekt namens "Oh Henry" ins leben gerufen.
von benjamin lehmann
Bisher hat es niemand gewagt
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