Job for a Cowboy - Doom EP
Label: King of The Monsters
Releasedate: nov. 2005
Genre: Death Metal, Metal-Mosh, Grindcore
Sounds Like: Beneath the Massacre, The Black Dalia Murder, All Shall Perish, Bring me the Horizon
Bewertung:
1. catharsis for the buried
2. entombement of a machine
3. knee deep
4. relinquished
5. suspended by the throat
6. the rising tide
2. entombement of a machine
3. knee deep
4. relinquished
5. suspended by the throat
6. the rising tide
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Das laufend neue Musikrichtungen und Kreuzungen geboren werden ist natürlich. Wie in Darwins Theorien Finken diverse Nahrungsnieschen einer Insel besetzen und ihre Schnäbel sich an die Gegebenheiten anpassen, so füllen auch immer mehr neue Bands bereits vorhandene Lücken, Genrefiller wenn man mag. So finden auch Job for a Cowboy ihren Platz in der musikalischen Nische der neuen brutalen Deathmetal-irgendwas-mit-mosh bands. Und komischerweise kommen die extremsten Bands immer aus den verschlafensten Nestern. Glendale, Arizona, in der Nähe von Phoenix. Trostlose Wüstengegend, einzig und allein durch Westernfilme bekannt - was auch die Namensgebung der Band erklärt. Ich selber habe dort schon Filmkulissen aus den 60er und 70er Jahren besichtigt.
Genausowenig unspektakulär wie die Namensherkunft scheint bei den ganzen Moshparts auf den ersten Blick auch die Musik zu sein. Vom technischen her spielt man den größtenteils langsamen Death Metal mit eingestreuten Blastparts keiensfalls auf dem Niveau skandinavischer Brachialkapellen oder amerikanischen Genre Vorreitern wie The Black Dahlia Murder. Man beschränkt sich vom Gitarristischen her auf das wesentliche. aber vielleicht ist es grade das was Job for a Cowboy so interessant macht. die Beschränkung auf das simple. minimales gefrickel, dafür brachial bis aufs Blut. Und das wirkt, ob in Slow-Mo Mosh Parts wie direkt ziemlich am Anfang von "entombement of a machine" z.B., oder überleitungen wie in "relinquished" (2:12). Was Job for a Cowboy das gewisse etwas gibt um sie nicht zwischen ihren Moshparts versinken zu lassen sind ihre Breaks. Taktbrüche in Melodiephrasen die den nächsten Part einladen. Verzögerungen die Überraschen. Sehr bemerkenswert ist auch das Organ von Sänger Johnny welches - ähnlich the black dahlia murder - sämtliche Höhen und Tiefen abdeckt. Vom Gegrunze zum hellen Geschrei. Beides sehr gut. Zusätzlich aussergewöhnlich sind die Quietschlaute in der Stimme die nach dem Motto weniger ist oft mehr eher sparsam eingesetzt werden und wahrscheinlich grade deswegen ihre Wirkung am besten entfalten. Das bereits genannte "Entombement of a Machine" ist wohl für alle Elemente das beste Hörbeispiel.
Und auch wenn sich diese Kritik im ersten Moment negativ anhören mag, von wegen "aufs Minimale beschränkt" , sie ist so nicht gemeint. Denn gräbt man unter der Oberfläche, bleibt - auch wenn JFAC nicht so schnell und verspielt sind wie andere Genre Kollegen - ein hohes technisches Niveau was Taktgefühl angeht, eine hohe Kreativität in den Moshparts die überwiegen, aber dennoch nicht langweilig werden. Und auch nicht im geringsten in den Metalcore abdriften.
Ich finds geil und reinhören ist allemal Pflicht wenn euch die Musik nicht von Grund auf abschreckt.
Mein Fazit: Fiese Scheisse! Lecker Brutal! Zum letzten Schliff fehlt aber auf jeden Fall ein bisschen mehr individualität und gitarristische Abwechslung.. Allerdings ist neues Material Mache wovon in ihrem Myspace Profil auch schon ein Song hochgeladen ist.
Genausowenig unspektakulär wie die Namensherkunft scheint bei den ganzen Moshparts auf den ersten Blick auch die Musik zu sein. Vom technischen her spielt man den größtenteils langsamen Death Metal mit eingestreuten Blastparts keiensfalls auf dem Niveau skandinavischer Brachialkapellen oder amerikanischen Genre Vorreitern wie The Black Dahlia Murder. Man beschränkt sich vom Gitarristischen her auf das wesentliche. aber vielleicht ist es grade das was Job for a Cowboy so interessant macht. die Beschränkung auf das simple. minimales gefrickel, dafür brachial bis aufs Blut. Und das wirkt, ob in Slow-Mo Mosh Parts wie direkt ziemlich am Anfang von "entombement of a machine" z.B., oder überleitungen wie in "relinquished" (2:12). Was Job for a Cowboy das gewisse etwas gibt um sie nicht zwischen ihren Moshparts versinken zu lassen sind ihre Breaks. Taktbrüche in Melodiephrasen die den nächsten Part einladen. Verzögerungen die Überraschen. Sehr bemerkenswert ist auch das Organ von Sänger Johnny welches - ähnlich the black dahlia murder - sämtliche Höhen und Tiefen abdeckt. Vom Gegrunze zum hellen Geschrei. Beides sehr gut. Zusätzlich aussergewöhnlich sind die Quietschlaute in der Stimme die nach dem Motto weniger ist oft mehr eher sparsam eingesetzt werden und wahrscheinlich grade deswegen ihre Wirkung am besten entfalten. Das bereits genannte "Entombement of a Machine" ist wohl für alle Elemente das beste Hörbeispiel.
Und auch wenn sich diese Kritik im ersten Moment negativ anhören mag, von wegen "aufs Minimale beschränkt" , sie ist so nicht gemeint. Denn gräbt man unter der Oberfläche, bleibt - auch wenn JFAC nicht so schnell und verspielt sind wie andere Genre Kollegen - ein hohes technisches Niveau was Taktgefühl angeht, eine hohe Kreativität in den Moshparts die überwiegen, aber dennoch nicht langweilig werden. Und auch nicht im geringsten in den Metalcore abdriften.
Ich finds geil und reinhören ist allemal Pflicht wenn euch die Musik nicht von Grund auf abschreckt.
Mein Fazit: Fiese Scheisse! Lecker Brutal! Zum letzten Schliff fehlt aber auf jeden Fall ein bisschen mehr individualität und gitarristische Abwechslung.. Allerdings ist neues Material Mache wovon in ihrem Myspace Profil auch schon ein Song hochgeladen ist.
von benjamin lehmann
Bisher hat es niemand gewagt
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