Steve Turner - Imagine - Christen in Kunst, Musik und Medien
Verlag: Down To Earth
Releasedate: 2004
Genre: christliches Sachbuch
ISBN: 3935992173
Seiten: 144
Bewertung:
Ein kluges, herausforderndes und visionäres Buch über die Rolle von Christen, die im Kunstsektor tätig sind. Steve Turner will Christen ermutigen, authentische Kunst zu schaffen, die ihre Auseinandersetzung mit der Welt in der sie leben widerspiegelt. Er vermittelt eine weite, visionäre Perspektive und zeigt anhand von konkreten zeitgenössischen Beispielen wie Künstler, die Christen sind, authentisch sein und wirken können.
Hast du dich auch schon mal gefragt, warum die Christenbands im Vergleich zu den säkularen alle so schlecht sind? Ob vom Sound her, vom der Performance oder whatever... Hast du dich überhaupt schon einmal gefragt, warum es überhaupt eine eigene Christenmusiksparte gibt, warum dort so oft der Botschaftsgesichtspunkt über jegliche Qualitätsansprüche gestellt wird; und Bands, die "im säkularen" Bereich nicht den Hauch einer Chance auf Erfolg hätten, innerhalb kürzester Zeit als Rockstars gefeiert werden? Ist das sinnvoll vor dem Gedanken, dass wir als Christen "in die Welt" gestellt wurden?
Wie können Christen in Bereichen der Kunst wieder ein Wörtchen mitreden? Um mit dem Text auf dem Buchrücken zu Fragen:
"Wie könnte es sein, wenn Christen sich verstärkt in Kunst, Musik und Medien engagieren? Was könnte geschehen, wenn sie hochwertige und ergreifende Kunst schaffen, die die Fragen der Zeit aufgreift, ohne verfrüht Antworten geben zu wollen? Was wäre, wenn Christen die Nische der 'Christlichen Kunst' verlassen und sich auf die künstlerische Auseinandersetzung mit der realen Welt einlassen? Imagine..."
Dieses Buch stellt gute Fragen und bringt mich so ins Nachdenken über die strukturellen Zwänge, in denen ich mich als "christlicher" Künstler befinde. Darf ich als Christ nur Jesuscomics zeichen und Lobpreissongs schreiben?
Der Autor, Steve Turner, beschreibt, wie es zu dieser Spaltung zwischen christlicher und säkularer Kunst kam und wie man aus diesem Schubladendenken wieder herauskommen kann. Beim Lesen entdeckte ich, wie sehr auch ich in diesen Denkschubladen gefangen war (und bin). Es hatte eine befreiende Wirkung auf mich. Endlich sagte mir mal jemand, dass ich auch Gedichte schreiben "darf", in denen nicht die Heilsgeschichte zumindest in Auszügen erzählt wird oder ein Bekehrrungsaufruf enthalten ist.
Ich will die Kunst nicht mehr in Schubladen stecken, auf denen "säkular" oder "christlich" steht. Das war für mich eine ganz neue Entdeckung.
Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben.
Wie können Christen in Bereichen der Kunst wieder ein Wörtchen mitreden? Um mit dem Text auf dem Buchrücken zu Fragen:
"Wie könnte es sein, wenn Christen sich verstärkt in Kunst, Musik und Medien engagieren? Was könnte geschehen, wenn sie hochwertige und ergreifende Kunst schaffen, die die Fragen der Zeit aufgreift, ohne verfrüht Antworten geben zu wollen? Was wäre, wenn Christen die Nische der 'Christlichen Kunst' verlassen und sich auf die künstlerische Auseinandersetzung mit der realen Welt einlassen? Imagine..."
Dieses Buch stellt gute Fragen und bringt mich so ins Nachdenken über die strukturellen Zwänge, in denen ich mich als "christlicher" Künstler befinde. Darf ich als Christ nur Jesuscomics zeichen und Lobpreissongs schreiben?
Der Autor, Steve Turner, beschreibt, wie es zu dieser Spaltung zwischen christlicher und säkularer Kunst kam und wie man aus diesem Schubladendenken wieder herauskommen kann. Beim Lesen entdeckte ich, wie sehr auch ich in diesen Denkschubladen gefangen war (und bin). Es hatte eine befreiende Wirkung auf mich. Endlich sagte mir mal jemand, dass ich auch Gedichte schreiben "darf", in denen nicht die Heilsgeschichte zumindest in Auszügen erzählt wird oder ein Bekehrrungsaufruf enthalten ist.
Ich will die Kunst nicht mehr in Schubladen stecken, auf denen "säkular" oder "christlich" steht. Das war für mich eine ganz neue Entdeckung.
Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben.
von Marc Böttler
Bisher hat es niemand gewagt
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