A Day in Black and White - Notes
Label: Level Plane
Releasedate: 8/11/2005
Genre: Indie/Rock/Experimental
Sounds Like: Freedom.
Bewertung:
1. Tinnitus
2. New Energy
3. A Literal Title
4. Lame Duck
5. Less is More
6. Long-Distance Song Effects
7. Nothing with Nothing
8. A Good Turn
9. Ronald's Right
10. All Ploats
11. Sink Brand Cut Waist
2. New Energy
3. A Literal Title
4. Lame Duck
5. Less is More
6. Long-Distance Song Effects
7. Nothing with Nothing
8. A Good Turn
9. Ronald's Right
10. All Ploats
11. Sink Brand Cut Waist
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Störgeräusche, Quietschen und Verzerrer erwarten den geneigten Hörer, der A Day in Black and White's neueste Scheibe - Notes - zum ersten Mal in den CDPlayer schiebt (die CD gibt es allerdings natürlich auch als Schallplatte).
"Tinnitus" - ein recht passender Titel für diesen Auftakt. Direkt danach kommt das rockige "New Energy", der wohl einer der schnelleren Tracks der CD ist. Und damit wären wir schon mittendrin in der Beschreibung des Musikstils von A Day in Black and White. Die treffendste Beschreibung findet man auf ihrer Purevolume-Page: Indie/Rock/Experimental. Und das trifft es, meiner Meinung nach als jemand, der sich eher in etwas chaotischeren musikalischen Breitengraden aufhält, wohl recht gut. Die CD wartet mit teils rockigen, teils ruhigen Stücken auf, interessanten Melodien und Rhythmuswechseln. Teilweise dominieren lange Parts ohne Gesang die CD, was ein wenig an eine Jam-Session der Musiker erinnert. Dabei wird insbesondere durch Bass und Schlagzeug eine große Dynamik und Spannung aufgebaut. Besonders fallen Tracks wie "Lame Duck" auf - nach langem ruhigen Part, bei dem man sich zurücklehnen und die CD zum Chillout hören möchte, bricht mit den letzen beiden Textzeilen noch einmal die etwas lautere, chaotischere, rockigere Seite von A Day in Black and White durch. Trotzdem passen die Songs zueinander, auch wenn keiner dem anderen gleicht, jeder ist auf seine eigene Art anders als die vorigen, sei es nun durch die Songstruktur oder die Geschwindigkeit. Auf der ganzen CD findet man immer wieder Erinnerungen an die früheren A Day in Black and White, die noch ein gutes Stück chaotischer, verspielter und vertrackter waren. Als teilweise die Vocals noch geschrien wurden. ADIBAW ist auch eine von jenen Bands, die ihren Stil deutlich verändern: "My heroes have always killed cowboys" (2004, produziert von Kurt Ballou) war deutlich anders. Außerdem interessant auch der Gesang, falls man in diesem Fall von Gesang sprechen kann: Daniel Morse spricht die Vocals, erinnert dabei an Aaron Weiß von MeWithoutYou, nur dass dieser noch etwas verzeifelter und eindringlicher klingt.
Zu den Lyrics - diese sind irgendwie typisch poetisch, jedoch nicht mit ebenso hochgestochenen wie verwirrenden Metaphern, mit denen heute die eine oder andere Band aufwartet. Ob die Texte nun von Beziehungen, schweren Erlebnisen oder dem Everyday-Life handelt ist schwer zu sagen - es könnte der Soundtrack zu jeder dieser Möglichkeiten sein.
Die Texte sind übrigens alle im Booklet netterweise mit abgedruckt, und ein paar schöne Fotos gibts auch noch mit dazu.
Tatsächlich war ich etwas überrascht, als ich gerade die Spielzeit der CD sah: 34 Minuten. Durch die langen Soli und die Verspieltheit ist mir die kurze Spieldauer noch garnicht aufgefallen. Man bekommt also definitiv was fürs Geld!
"Tinnitus" - ein recht passender Titel für diesen Auftakt. Direkt danach kommt das rockige "New Energy", der wohl einer der schnelleren Tracks der CD ist. Und damit wären wir schon mittendrin in der Beschreibung des Musikstils von A Day in Black and White. Die treffendste Beschreibung findet man auf ihrer Purevolume-Page: Indie/Rock/Experimental. Und das trifft es, meiner Meinung nach als jemand, der sich eher in etwas chaotischeren musikalischen Breitengraden aufhält, wohl recht gut. Die CD wartet mit teils rockigen, teils ruhigen Stücken auf, interessanten Melodien und Rhythmuswechseln. Teilweise dominieren lange Parts ohne Gesang die CD, was ein wenig an eine Jam-Session der Musiker erinnert. Dabei wird insbesondere durch Bass und Schlagzeug eine große Dynamik und Spannung aufgebaut. Besonders fallen Tracks wie "Lame Duck" auf - nach langem ruhigen Part, bei dem man sich zurücklehnen und die CD zum Chillout hören möchte, bricht mit den letzen beiden Textzeilen noch einmal die etwas lautere, chaotischere, rockigere Seite von A Day in Black and White durch. Trotzdem passen die Songs zueinander, auch wenn keiner dem anderen gleicht, jeder ist auf seine eigene Art anders als die vorigen, sei es nun durch die Songstruktur oder die Geschwindigkeit. Auf der ganzen CD findet man immer wieder Erinnerungen an die früheren A Day in Black and White, die noch ein gutes Stück chaotischer, verspielter und vertrackter waren. Als teilweise die Vocals noch geschrien wurden. ADIBAW ist auch eine von jenen Bands, die ihren Stil deutlich verändern: "My heroes have always killed cowboys" (2004, produziert von Kurt Ballou) war deutlich anders. Außerdem interessant auch der Gesang, falls man in diesem Fall von Gesang sprechen kann: Daniel Morse spricht die Vocals, erinnert dabei an Aaron Weiß von MeWithoutYou, nur dass dieser noch etwas verzeifelter und eindringlicher klingt.
Zu den Lyrics - diese sind irgendwie typisch poetisch, jedoch nicht mit ebenso hochgestochenen wie verwirrenden Metaphern, mit denen heute die eine oder andere Band aufwartet. Ob die Texte nun von Beziehungen, schweren Erlebnisen oder dem Everyday-Life handelt ist schwer zu sagen - es könnte der Soundtrack zu jeder dieser Möglichkeiten sein.
Die Texte sind übrigens alle im Booklet netterweise mit abgedruckt, und ein paar schöne Fotos gibts auch noch mit dazu.
Tatsächlich war ich etwas überrascht, als ich gerade die Spielzeit der CD sah: 34 Minuten. Durch die langen Soli und die Verspieltheit ist mir die kurze Spieldauer noch garnicht aufgefallen. Man bekommt also definitiv was fürs Geld!
von David Pithan
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