<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Failing Forward &#187; Lieder, die mir wichtig sind</title>
	<atom:link href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/category/lieder-die-mir-wichtig-sind/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward</link>
	<description>Der Blog von Arne</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Jun 2010 17:50:59 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wann ist der Song ein Song? Die Pathosfalle</title>
		<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/12/wann-ist-der-song-ein-song-die-pathosfalle/</link>
		<comments>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/12/wann-ist-der-song-ein-song-die-pathosfalle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 23:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieder, die mir wichtig sind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/12/wann-ist-der-song-ein-song-die-pathosfalle/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist wichtig zu wissen, dass wir popkulturell nicht mehr in den 60ern bzw. den 80ern sind, sondern das wir  durch das S&#228;urebad des Zynismusses durchgegangen sind und jetzt uns nur sehr vorsichtig an Betroffenheit und Hoffnung herantasten k&#246;nnen.
S&#228;tze wie &#8220;We are a world&#8221; und &#8220;All you need is love&#8221; gehen einfach nicht mehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig zu wissen, dass wir popkulturell nicht mehr in den 60ern bzw. den 80ern sind, sondern das wir  durch das S&#228;urebad des Zynismusses durchgegangen sind und jetzt uns nur sehr vorsichtig an Betroffenheit und Hoffnung herantasten k&#246;nnen.</p>
<p>S&#228;tze wie &#8220;We are a world&#8221; und &#8220;All you need is love&#8221; gehen einfach nicht mehr. Die Leute sind abgekl&#228;rt geworden und versp&#252;ren das Bed&#252;rfnis alles ironisch zu brechen. Plumper Pathos ist ein Produkt von Hollywood: Filme werden andauernd orchestral unterlegt um ja auch die richtigen Emotionen wachzur&#252;tteln. Man f&#252;hlt sich dabei oft emotional vergewaltigt und stellt sich die Frage, ob hier nicht ein Mangel an Plot und Bedeutsamkeit durch Bombast und Manipulation wettgemacht werden soll.</p>
<p>Plumper Pathos ist uneurop&#228;isch und peinlich.<br />
<p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/12/wann-ist-der-song-ein-song-die-pathosfalle/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>Das ist &#252;brigens auch mein Issue mit sowohl der Contemporary Worship Szene als auch mit Brian McLaren.</p>
<p><span id="more-166"></span>Es sind wieder zwei Gefahren: auf der einen Seite Spracharmut, auf der anderen &#220;berschwang. Beides findet man nicht selten innerhalb eines Liedes. Beides sind Zeichen von Belanglosigkeit. Zu nennen w&#228;ren hier Silbermond und Xavier Naidoo, denen <a href="http://plattentests.de/rezi.php?show=2310">Plattentest.de</a> zu Recht das Label &#8220;Pseudo-Tiefgang&#8221; gibt.</p>
<p>Aber ich will eigentlich nicht mit Negativbeispielen aufh&#246;ren. Man muss ja nicht aufh&#246;ren &#252;ber Liebe, Hoffnung und diese Dinge zu singen. Man muss nur wissen wie.</p>
<p>Ich hab ja die Frage nach unpeinlichen Liebesliedern aufgeworfen und will nun Kettcars Nacht als Beispiel nehmen:</p>
<blockquote><p>NACHT</p>
<p>die stufen, die haust&#252;r, der flur<br />
mein herz schl&#228;gt im dunkeln<br />
und ich<br />
lass hinter mir<br />
die letzten paar meter gerannt<br />
gerannt, um zu sehen wo du bist<br />
gerannt, um zu f&#252;hlen wie es ist<br />
hier bei dir</p>
<p>meine welt aufgehoben und ich<br />
kann die welt in 3 w&#246;rtern erkl&#228;ren<br />
wenn ich denn m&#252;sste<br />
dort hinten wird&#8217;s hell</p>
<p>und schwarz wird zu grau wird zu rot wird zu licht<br />
und benommen, verschwommen erkennen was man will<br />
meine welt aufgehoben, meine welt in 3 w&#246;rtern erkl&#228;rt</p>
<p>und alles was ich brauche heut nacht<br />
eigentlich nicht viel<br />
nur einen platz<br />
von dem aus ich<br />
deinen schlaf beobachten kann<br />
das ist eigentlich nicht viel<br />
alles</p></blockquote>
<p>Auch kein unpathethischer Song. &#8220;Deinen Schlaf beobachten&#8221; klingt erstmal vertraut. Hat man schonmal geh&#246;rt. Doch alles passt. Vor allem: Wiebusch dr&#252;ckt sich hier sehr geschickt um DIE Worte, die Liebeserkl&#228;rung, die schon durch so viele Songs trivialisiert wurden. Das ist wichtig f&#252;r Songs: zu sehen, wo man bestimmte Phrasen nicht mehr benutzen kann, weil sie so inflation&#228;r gebraucht werden, dass sie nichts mehr bedeuten. Statt &#8220;Ich liebe dich&#8221; sagt Wiebusch hier: &#8220;Ich k&#246;nnte meine Welt mit diesen 3 Worten erkl&#228;ren. Alles, was in mir vorgeht w&#228;re darin festgehalten.&#8221; Und dann ironisch gebrochen: &#8220;Wenn ich denn m&#252;sste&#8221;.</p>
<p>Die Farbmetapher ist auch ein gutes Beispiel, wie Metaphern an sich funktionieren. Das Bild der sich ver&#228;ndernden Farben (Wetter?) soll darstellen, wie sich das Lebensgef&#252;hl ver&#228;ndert; graduell und doch radikal.</p>
<p>Dann der entscheidende Satz: &#8220;Dort hinten wird&#8217;s hell&#8221;. Das sollte Motto eines jeden Songs sein: nicht in Selbstmitleid versinken, aber auch nicht die Dunkelheit leugnen, sondern Perspektiven andeuten (nicht aufzeigen! Songs sind keine Predigten oder B&#252;cher oder sowas&#8230;).</p>
<p>Das geile an guten Songs ist: man kann sie nicht auf eine Erkl&#228;rung herunterbrechen und deshalb h&#246;re ich damit auf und hier noch ein Video dazu:</p>
<p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/12/wann-ist-der-song-ein-song-die-pathosfalle/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Stilvoller, gebrochener Pathos ist die Essenz guter Songs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/12/wann-ist-der-song-ein-song-die-pathosfalle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wann ist der Song ein Song? Unsch&#228;rfe und Bildhaftigkeit</title>
		<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-unscharfe-und-bildhaftigkeit/</link>
		<comments>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-unscharfe-und-bildhaftigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 00:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieder, die mir wichtig sind]]></category>
		<category><![CDATA[das Leben und so]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-unscharfe-und-bildhaftigkeit/</guid>
		<description><![CDATA[Bei Liedern ist es wie mit Essen; es gibt Fast Food, das einem so vorgesetzt wird; Tiefk&#252;hlkost, die man aufw&#228;rmen muss, um sie zu genie&#223;en und eine
vollwertige Mahlzeit, an der man ein bisschen zu kauen hat.
Ok, was habe ich eben gemacht? Ich habe das wichtigste Prinzip guter Songs versucht zu demonstrieren: Bildhaftigkeit. Niemand will h&#246;ren: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Liedern ist es wie mit Essen; es gibt Fast Food, das einem so vorgesetzt wird; Tiefk&#252;hlkost, die man aufw&#228;rmen muss, um sie zu genie&#223;en und eine<br />
vollwertige Mahlzeit, an der man ein bisschen zu kauen hat.</p>
<p>Ok, was habe ich eben gemacht? Ich habe das wichtigste Prinzip guter Songs versucht zu demonstrieren: Bildhaftigkeit. Niemand will h&#246;ren: &#8220;Mir geht es schlecht&#8221; oder &#8220;Ich liebe dich&#8221; oder &#8220;Das Leben ist toll&#8221;. Brian McLaren bringt &#246;fters das Beispiel einer ber&#252;hmten T&#228;nzerin, die von einem unbedarften Zuschauer gefragt wurde: &#8220;What does your dance mean?&#8221; Und sie antwortet:</p>
<p>&#8220;If I could have said it, I wouldn&#8217;t have to dance it&#8221;.</p>
<p>Wenn die Botschaft eines Liedes so einfach ist- wenn es EINE Botschaft gibt- dann ist doch die Frage, ob man &#252;berhaupt ein Lied braucht.</p>
<p>Es geh&#246;rt ja zu den schwersten Dingen, heute noch ein unpeinliches Liebeslied zu schreiben.<br />
Das ist Kettcar mit zwei Liedern gelungen: Balu und Nacht. Balu versucht diese romantisch-&#252;berh&#246;hten Vorstellungen von Beziehungen ein bisschen ironisch zu brechen und zu verdeutlichen: Liebe hat nichts mit v&#246;lliger Harmonie zu tun. Und da f&#228;llt dann dieser super Satz:</p>
<p>&#8220;Manche sagen es w&#228;r einfach, ich sage es ist heikel.<br />
Denn du bist New York City und ich bin Wanne-Eickel&#8221;.</p>
<p>Der Klischeesatz w&#228;re:<br />
&#8220;Wir sind doch so verschieden und ich kann nicht glauben, dass ich dich abgekriegt habe&#8221;.<br />
Aber stattdessen wird ein Bild genommen; wird der Blick nicht nach innen, sondern nach au&#223;en gerichtet auf der Suche nach etwas, dass das Innere ausdr&#252;ckt. In dem Fall: der ziemlich lustig anmutende Vergleich von zwei St&#228;dten. Ein Bild ist also immer das Zusammenbringen von zwei an Bereichen, die an sich nichts miteinander zu tun haben. Es ist wie eine Kollage: Dinge aus der Lebenswelt werden aus ihrem Zusammenhang herausgerissen und in einen neuen Kontext gebracht. In diesem Fall: St&#228;dte, mit all dem, was man mit ihnen verbindet auf der einen und die Unterschiedlichkeit zweier Menschen auf der anderen Seite. Ein Bild bringt eine gewisse Unsch&#228;rfe in ein Lied. Wie bei einem Foto, wo es auch nicht nur wichtig ist auf was man zoomt- was man gro&#223; macht oder verkleinert-, sondern auch wie man mit Sch&#228;rfe und Unsch&#228;rfe umgeht.</p>
<p><span id="more-165"></span></p>
<p>Unsch&#228;rfe hei&#223;t, dass etwas nicht mehr so genau umrissen ist. Der Satz: &#8220;Gut, dass du mich trotz unserer Verschiedenheit liebst&#8221; w&#228;re ziemlich klar auf eine und nur eine Situation abgestimmt.<br />
Dieses Bild -sicher nicht das beste von Kettcar- ist vielschichtig. Es klingen Dinge zwischen den Zeilen an. In dieser Metapher liegt auch eine gewi&#223;e Charakterisierung: sie, die Kosmopolitin, er, die Verk&#246;rperung von Provinz. Dieses Bild erh&#246;ht die Identifikationsm&#246;glichkeit, da vielleicht nicht nur der, der gl&#252;cklich in so einer Beziehung ist, sich mit dem Lied identifiziert, sondern vielleicht auch der Verlassene oder Zur&#252;ckgewiesene.</p>
<p>Die Gefahr ist auf der einen Seite also Plattheit: Dinge auf den direkten Weg zu formulieren. Auf der anderen Seite ist die Gefahr, dass ein Song kryptisch ist. Teilweise kommt es mir so vor, dass Bands, die nichts zu sagen haben, mit irgendwelchen sinnlosen, klug klingenden S&#228;tze wie mit Nebelbomben um sich werfen, um nicht angreifbar zu werden.</p>
<p>Aber manchmal ist es gut, wenn man Dinge nicht sofort versteht: In einem anderen Song &#8211; &#8220;48 Stunden&#8221;- in dem es &#252;ber eine gescheiterte Beziehung geht, kommt pl&#246;tzlich der eigenartige Satz: &#8220;Zwei Drittel Heiz&#246;l, ein Drittel Benzin&#8221;. Hier muss man wissen: Kettcars Texter, Marcus Wiebusch, war fr&#252;her in der Linken Szene aktiv und Heiz&#246;l mit Benzin gemischt ergibt einen Molotovcocktail. Die Pointe ist also, klischeehaft ausgedr&#252;ckt: &#8220;Unsere Beziehung geht in Flammen auf und nichts bleibt &#252;brig.&#8221; Das w&#228;re aber so formuliert ein langweiliger Satz, den man so schon gef&#252;hlte zehntausend Mal geh&#246;rt hat.</p>
<p>Hier das Video, dass wieder die Bildhaftigkeit sch&#246;n ausdr&#252;ckt in dem Bilder des Verfalls, des Zuwucherns, des Sich-Gehen-Lassen wie es nach einer Trennung nicht un&#252;blich ist, verwendet werden.</p>
<p>Und das geht so:</p>
<p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-unscharfe-und-bildhaftigkeit/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-unscharfe-und-bildhaftigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wann ist der Song ein Song? Der Songwriter</title>
		<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-der-songwriter/</link>
		<comments>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-der-songwriter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 23:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieder, die mir wichtig sind]]></category>
		<category><![CDATA[das Leben und so]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-der-songwriter/</guid>
		<description><![CDATA[Marlin hat die Frage aufgeworfen, was eigentlich einen Song zu einen guten Song macht. Da ich schon ein paar Songs sehr intensiv geh&#246;rt habe und mit einzelnen Liedern sehr viel verbinde, will ich ein bisschen dar&#252;ber bloggen.
Ich muss sagen, gute Songs sind &#252;berlebenswichtig. Nichts geht &#252;ber den Kick, wenn man feststellt, dass das eigene Lebensgef&#252;hl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Marlin hat die <a href="http://siyach.wordpress.com/2007/11/04/cliche-ist-eine-abkurzung-ins-nichts/#comments">Frage</a> aufgeworfen, was eigentlich einen Song zu einen guten Song macht. Da ich schon ein paar Songs sehr intensiv geh&#246;rt habe und mit einzelnen Liedern sehr viel verbinde, will ich ein bisschen dar&#252;ber bloggen.</p>
<p class="MsoNormal">Ich muss sagen, gute Songs sind &#252;berlebenswichtig. Nichts geht &#252;ber den Kick, wenn man feststellt, dass das eigene Lebensgef&#252;hl auch anderen bekannt ist. Es schafft Identifikation. Es verst&#228;rkt das was da ist und manchmal tritt sogar durch ein Song etwas neues in dein Leben.  Ohne Witz: gute Lieder sind immer noch ein wichtiger Bestandteil meines geistlichen Lebens. Ich muss dazu sagen: im Wesentlichen Lieder, die nicht von Christen geschrieben sind.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-164"></span> Ich h&#246;re nicht bei aller Musik intensiv auf die Texte; bei vielen Liedern ist die Hauptsache, dass das Gesamtbild passt. Auch da will ich das Gef&#252;hl haben, dass da mehr dahinter steckt. Bei englischsprachiger Musik ist das oft so. Bei deutschprachiger hab ich in der Regel h&#246;here Anspr&#252;che an die Texte; es gibt wenige deutschprachige Musik, die ich n&#252;chtern h&#246;ren w&#252;rde ohne von den Texten angesprochen zu sein.</p>
<p class="MsoNormal">Das wichtigste an einem guten Text ist das, was dahinter steckt. Songs scheitern selten mangels Songwriting, sondern mangels Aussage. Es gibt Geschichten und Gef&#252;hle, die einfach erz&#228;hlt und umschrieben werden wollen. Ein guter Songwriter ist ein Mensch mit einem Gesp&#252;r f&#252;r Geschichten, die ihm umgeben, diese gilt es dann- wie Olli Schulz das formuliert- &#8220;abzuholen&#8221;.  Ein guter Songwriter empfindet Gef&#252;hle, f&#252;r die es keine Worte gibt und tastet sich durch seine Lieder an diese Gef&#252;hle heran. Gutes Songwriting ist rastloses und unzufriedenes Herantasten an Unaussprechliches aber auch manchmal an Banales.  Ihr merkt: ich rede im Wesentlichen gerade von Indiesongs; ein Hip Hop Song und ein Worshipsong funktionieren sicher anders. Aber ein guter Indiesong betrifft deine Existenz, er geht in die Tiefe.  Er kennt die Fragilit&#228;t und Zerbrechlichkeit des Lebens und er kennt den &#220;berschwang, die Euphorie. Ein guter Song ist ein Destillat des Lebens; er konzentriert die ganze Reichweite der Erfahrungen; Niederlagen und Siege; &#196;ngste und Freude aber vor allem: die weite Strecke dazwischen; die Mittelm&#228;&#223;igkeit.  Vielleicht muss man auch einfach ein bestimmter Typ Mensch sein, um gute Songs zu schreiben; jemand, der das Leben intensiver miterlebt als die meisten anderen.</p>
<p class="MsoNormal">Ein guter Song lebt also von einem guten Songwriter, der sich bedingungslos dem Leben aussetzt und aus seiner Erfahrung eine Geschichte oder ein Bild macht. Dieser Songwriter muss sich wiederrum mit seinem Style und seiner Pers&#246;nlichkeit in seine Lieder geben. Eigenst&#228;ndig und mutig sein ist da sehr wichtig. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thees_Uhlmann">Thees Uhlmann</a> ist zum Beispiel die Verk&#246;rperung von Leidenschaft (ohne Pathos), sein Stil ist manchmal etwas holprig, sein Gesang ist Geschmackssache und gerade die letzte Platte- Buchstaben &#252;ber der Stadt- ist textlich manchmal eher eigenwillig, aber er macht das alles durch seine Pers&#246;nlichkeit wett. Man hat einfach das Gef&#252;hl, dass er in dieser Musik lebt. Und au&#223;erdem ist er verdammt witzig.</p>
<p class="MsoNormal"><p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-der-songwriter/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p class="MsoNormal">Ein Akkustik Song ohne seine Band Tomte:</p>
<p class="MsoNormal"><p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-der-songwriter/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p class="MsoNormal">Mehr dazu demn&#228;chst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/11/06/wann-ist-der-song-ein-song-der-songwriter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>[Lieder] This beautiful mess &#8211; up the barricades</title>
		<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/08/26/lieder-this-beautiful-mess-up-the-barricades/</link>
		<comments>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/08/26/lieder-this-beautiful-mess-up-the-barricades/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 20:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieder, die mir wichtig sind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/08/26/lieder-this-beautiful-mess-up-the-barricades/</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin ja immer auf der Suche nach &#8220;Lobpreismusik&#8221;, die man so meinen kann; die man ohne Strinrunzeln mitsingen kann. Die Band &#8220;This beautiful mess&#8221;; das ruhigere Sideprojekt der skandinavischen Hardcoreband &#8220;The spirit that guides us&#8221; kommt dem so nahe wie bisher keine Band. Allein der Name dr&#252;ckt ja diese Verbindung von &#8220;geerdeter Spiritualit&#228;t&#8221; aus: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja immer auf der Suche nach &#8220;Lobpreismusik&#8221;, die man so meinen kann; die man ohne Strinrunzeln mitsingen kann. Die Band &#8220;This beautiful mess&#8221;; das ruhigere Sideprojekt der skandinavischen Hardcoreband &#8220;The spirit that guides us&#8221; kommt dem so nahe wie bisher keine Band. Allein der Name dr&#252;ckt ja diese Verbindung von &#8220;geerdeter Spiritualit&#228;t&#8221; aus: die Sch&#246;nheit, die inmitten des Chaos durchblitzt. Es gibt da einige Lieder von ihnen, die sehr geil sind. Ich hab jetzt einfach mal eins genommen, wo man leicht ein Youtube Video zu findet; es ist ein Gebet:<br />
&#8220;Give me the urgency to be right here and right now taking full responsibility. Put me in my place! Show me my mistakes for the sake of grace! Give me relevancy let me feed the hungry, I want to be necessary. Say it to my face, chrush my wayside shrines light my way today! I&#8217;ll be up the barricades. My life is at stake here; I would rather burn down than fade away. Give me your ideals and truth over theory, I need a conviction. Give it to me straight throw me to my face and let me pray your ears off! Put me to the line of fire. I don&#8217;t want to waste my time. I want to make my life worthwhile.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/08/26/lieder-this-beautiful-mess-up-the-barricades/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/08/26/lieder-this-beautiful-mess-up-the-barricades/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Songs: Kante-Zombi oder: der neue Mensch</title>
		<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/07/11/songs-kante-zombi-oder-der-neue-mensch/</link>
		<comments>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/07/11/songs-kante-zombi-oder-der-neue-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 19:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Lieder, die mir wichtig sind]]></category>
		<category><![CDATA[das Leben und so]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/07/11/songs-kante-zombi-oder-der-neue-mensch/</guid>
		<description><![CDATA[Ich will eine neue Kategorie auf den Blog einf&#252;hren, n&#228;mlich Songbetrachtungen (vielleicht allgemeiner: Kunstbetrachtungen). Diese Kategorie wird sehr regelm&#228;ssig erscheinen aber in einem Rhytmus, der mathematisch so kompliziert ist, dass ihr ihn nicht verstehen werdet und es so aussehen k&#246;nnte, als w&#252;rde ich nur posten, wenn ich Bock h&#228;tte. Deshalb hier das erste Lied von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich will eine neue Kategorie auf den Blog einf&#252;hren, n&#228;mlich Songbetrachtungen (vielleicht allgemeiner: Kunstbetrachtungen). Diese Kategorie wird sehr regelm&#228;ssig erscheinen aber in einem Rhytmus, der mathematisch so kompliziert ist, dass ihr ihn nicht verstehen werdet und es so aussehen k&#246;nnte, als w&#252;rde ich nur posten, wenn ich Bock h&#228;tte. Deshalb hier das erste Lied von der Hamburger Band Kante, dass ich schon lange mit mir rumtrage und dass mit viel bedeutet. Au&#223;erdem passt es hervorrangend zu Stanley Grenz. Und das geht so:</em></p>
<p><a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/07/11/songs-kante-zombi-oder-der-neue-mensch/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Zombi</strong></p>
<p>Wir sehen die Welt mit anderen Augen<br />
seitdem wir drau&#223;en sind<br />
sehen wir Dinge ohne Namen<br />
mit schleierhaftem Sinn<br />
wir sind Leute in den Strassen<br />
wir sehen unm&#246;glich aus<br />
unsere Art sich zu bewegen<br />
gleicht einem Fallen oder Schweben<br />
so als w&#228;re uns der Boden<br />
unter den F&#252;ssen weggezogen</p>
<p><span id="more-134"></span></p>
<p>Wir laufen durch die Strassen<br />
und wir sind &#252;berall<br />
in den Grau- und Zwischenzonen<br />
wo die Umrisse verschwimmen<br />
wir sind schillernde Gestalten<br />
die die Lichter reflektieren<br />
unsere Augen sind verborgen<br />
hinter dunklen Sonnenbrillen<br />
wir sind von vornherein verd&#228;chtig<br />
nicht ganz bei Trost zu sein<br />
es ist als tr&#252;gen wir<br />
ein Licht in uns<br />
das einer anderen Welt<br />
entsprungen ist</p>
<p>Wir sehen unm&#246;glich aus<br />
wir sind der Zeit voraus<br />
wir sind die wunde Stelle<br />
mitten unter euch<br />
wir sind ein Schattenriss<br />
aus Knochen, Fleisch und Blut<br />
wir stehen auf der Schwelle<br />
einer neuen Zeit</p>
<p>Wir laufen durch die Strassen<br />
wir sehen unm&#246;glich aus<br />
tragen unser Innerstes nach au&#223;en<br />
und laufen rum wie ohne Haut<br />
unser Fleisch l&#246;st sich vom Knochen<br />
man kann die Nerven einzelnd z&#228;hlen<br />
unsere Stimmen sind wie Schreie<br />
wir sind ein Wrack im Untergehen<br />
oder &#228;hneln den Skeletten<br />
von H&#228;usern im Entstehen<br />
es ist als tr&#252;gen wir<br />
etwas in uns<br />
das der Zukunft<br />
entsprungen ist</p>
<p>Wir sehen unm&#246;glich aus<br />
wir sind der Zeit voraus<br />
wir sind die wunde Stelle<br />
mitten unter euch<br />
wir sind ein Schattenriss<br />
aus Knochen, Fleisch und Blut<br />
wir stehen auf der Schwelle<br />
einer neuen Zeit</p>
<p>Im Rahmen der M&#246;glichkeiten<br />
sind wir ein hoffnungsloser Fall<br />
wir sind nicht aufzuhalten<br />
wir k&#246;nnen nirgendwo aufprallen<br />
wir sind ein unheilbarer Virus<br />
eine Krise, eine Krankheit<br />
wir sind Leichen, die noch atmen<br />
wir sind ein reichlich schlechter Scherz<br />
<strong> 					und unser Schmerz und unsere Wunden<br />
sind unser gr&#246;sstes Kapital </strong><br />
es ist als tr&#252;gen wir<br />
etwas in uns<br />
das einer anderen Welt<br />
entsprungen ist<br />
Ein Lied &#252;ber den neuen Menschen. Da ist kein Rahmen, der ihn h&#228;llt: Er ist aus den Plausibilit&#228;tsstrukturen der Welt ausgebrochen. Er springt und f&#228;llt ins Ungewi&#223;e (&#8220;wir k&#246;nnen nirgendwo aufprallen&#8221;). Mit den Denkweisen und Kategorien dieser Welt betrachtet, kann man ihn nicht anders erkl&#228;ren als als wanderdende Leiche, als Zombi. Verglichen mit dem neuen Menschen, den Nietzsche erhofft- eine strahlende Wirkm&#228;chtigkeit,eine pulsierende Gegenwart, lebensbejahend und stark- ist er ein Witz. Er ist madenzerfre&#223;en: voller Zweifel, denn er hat sich den einfachen Antworten entledigt und noch keine neuen gefunden; voller Angst, denn er hat die tr&#252;gerischen Sicherheiten abgelegt und voller Schmerz, denn das falsche Fiebergl&#252;ck lehnt er ab. Er hat nicht viel mehr als seine Hoffnung.</p>
<p>Er sp&#252;rt den Umbruch, die tektonischen Verschiebungen, die knisternde Atmosph&#228;re. Er h&#246;rt den Klang des Neuen und leidet unter dem Alten. Nicht bunt und grell sondern in &#8220;Grau und Zwischent&#246;nen&#8221; erscheint er; die Umrisse verschwinden. Er ist ein Entwurf, ein Wagnis, so betrachtet muss er scheitern.</p>
<p>Die Welt sieht Tr&#252;mmern, doch vielleicht ist er eine Baustelle; &#8220;Skelette von H&#228;suern im Entstehen&#8221;.</p>
<p><img style="width: 162px; height: 220px" id="image135" alt="endzeit.bmp" src="http://www.bunchofnerds.de/failingforward/wp-content/uploads/2007/07/endzeit.bmp" /><br />
Die Welt sieht Mangel und Defizit; doch vielleicht gibt er sich nur nicht mit der falschen Perfektion zufrieden, so zu tun als w&#228;re man fertig und vollendet. Der neue Mensch zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er traut unfertig zu sein. Das er eine L&#252;cke l&#228;sst, f&#252;r Hoffnung; Platz f&#252;r das Neue.<br />
Er ist nicht die Sorte &#8220;neue Mensche&#8221;, die die Welt fr&#252;her tyrannisiert haben mit ihren Vorstellungen. Dar&#252;ber ist er hinweg. Die Zukunft l&#228;sst sich nicht herbeizwingen, sie muss sich erweisen. Nicht Staatsexperimente, nicht die Dialektik der Geschichte, nur das ewige Subjekt, das pulsierende Herz der Welt, kann letztlich die Zukunft vorranbringen. Und dieses Subjekt sucht anscheinend solche, die jetzt schon ausbrechen, die jetzt schon die Grammatik der Zukunft lernen, die jetzt schon Augen und Ohren haben f&#252;r das Neue, die sich jetzt schon trauen im Ungewi&#223;en zu leben.</p>
<p>Achja: den neuen Menschen gibt es nur im Plural! Im Zusammenspiel der Kr&#228;fte; in aufreibenden, magischen Beziehungsgeflechten; im Umeinandertanzen, im Absto&#223;en, aufnehmen, absorbieren, &#252;berstrahlen und unterwerfen.</p>
<p>Man m&#252;sste wohl so sehr lernen zu geben, zu lieben, zu schenken, um in der neuen Menschheit Platz zu finden, dass man meinen k&#246;nnte, Gott selbst m&#252;sste in einem wohnen. Es w&#228;re wohl ein Wunder.</p>
<p>&#8220;Durch das Wort der Wahrheit sind wir zu seinen Kindern geworden, weil er es so wollte. Wir sind die erste Frucht einer neuen Sch&#246;pfung.&#8221; (Jak. 1:18)</p>
<p>&#8220;Welche Gnade hat uns Gott erwiesen, dass wir seine Kinder hei&#223;en d&#252;rfen. Aber es ist noch nicht offenbahr,was wir einmal werden sein.&#8221; (1.Joh. 3:1-2)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2007/07/11/songs-kante-zombi-oder-der-neue-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;die Front, die sich Leben nennt&#8221;</title>
		<link>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2006/09/08/die-front-die-sich-leben-nennt/</link>
		<comments>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2006/09/08/die-front-die-sich-leben-nennt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2006 17:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnachie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieder, die mir wichtig sind]]></category>
		<category><![CDATA[das Leben und so]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2006/09/08/die-front-die-sich-leben-nennt/</guid>
		<description><![CDATA[Naja wenn wir eh grad bei Songzitaten sind. &#8220;Was man verdient ist nicht was man bekommt, willkommen an der Front!&#8221; Sang ebenfalls J&#252;rgen Vogel mit der Hansen Band. Schon vor einiger Zeit traf mich dieses Ziitat sehr. Manchmal rutscht man so in Selbstmitleid ab. Und dann kommen so wirre Gedanken wie: &#8220;Seit Jahren habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja wenn wir eh grad bei Songzitaten sind. &#8220;Was man verdient ist nicht was man bekommt, willkommen an der Front!&#8221; Sang ebenfalls J&#252;rgen Vogel mit der Hansen Band. Schon vor einiger Zeit traf mich dieses Ziitat sehr. Manchmal rutscht man so in Selbstmitleid ab. Und dann kommen so wirre Gedanken wie: &#8220;Seit Jahren habe ich st&#228;ndig investiert. Hab versucht von mir wegzugucken und anderen zu helfen. Kann ich dann nicht einmal kriegen, was ich will?&#8221;</p>
<p>Und da kommt so ein Zitat und sagt: &#8220;Willkommen, im Leben! So ist das nunmal und du kannst froh sein, wenn es nicht gerade so weiter geht.&#8221; Stimmt, ich habe kein Anrecht auf ein Leben, wie ich es mir vorgestellt habe und mich wird es nicht mehr oder weniger treffen als alle andern Leute da drau&#223;en. Und Selbstmitleid ist ja in echt ein neidisches gucken auf all die andern da drau&#223;en, den es vermeintlich viel besser geht. Ist nat&#252;rlich Quatsch.<br />
Vorn paar Tagen kam die letzte Absage: Heidelberg wird wohl auch nichts. Das Bittere: ich war Listenplatz 206 und sie nehmen bis zum Listenplatz 203.  Naja wei&#223; nicht, wie die Chancen stehen, dass 3 Leute in Heidelberg abspringen. Deshalb &#252;be ich mich in defensiven Pessimismus und geh mal davon aus, dass es alles nichts wird und ich die Zeit bis zum Somemrsemester hier in Ettlingen verbringen &#8230;muss. Ich hatte mich auf ein neues Leben eingestellt; neue Umgebung, neue Leute, neue Herausforderungen und jetzt wieder mal das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Retardierendes_Moment">retardierende Moment</a>. Und ich bin schon 21&#8230; Naja.</p>
<p>Weitermachen, Zuversicht spielen und ein Schritt nachm andern machen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bunchofnerds.de/failingforward/2006/09/08/die-front-die-sich-leben-nennt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
