actually about skills AND balls
Monday December 24th 2007, 12:40
Filed under: Charakterskizzen, Freunde und Bekannte, belanglos wie die Neon, das Leben und so

Manchen Leuten darf man nicht sagen: “Hast du nicht drauf!”, denn dann werden sie es auf jedenfall machen. Noch vor dem Hardcorekonzert am Samstag, kriegten zwei meiner alten Karlsruher Kumpels wieder eine dieser “Hast-du-nicht-drauf-Ideen”.

Martin ist Chemiker und Björn ist Informatikirgendwas. Beide sind Nerds und wenn sie zusammenkommen, passiert in der Regel was ungewöhnliches. Ich weiß noch, vor einigen Jahren, als wir aus Hasendraht und einen Stock einen tragbahren Grill gebaut haben und damit 10 km marschiert sind (man muss wissen: meistens hat das ungewöhnliche mit Grillen zu tun). Also sagten wir uns am Samstag: heute wieder grillen. Und es hat nicht viel Verrücktheit gefehlt, dass wir an den Rhein gefahren wären.

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biologischer Reduktionismus
Monday December 17th 2007, 13:15
Filed under: Youtube etc., belanglos wie die Neon, der müde Versuch, witzig zu sein

ist unterhaltsam. Ich mag Funny van Dannen. Hier ein Klassiker:

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Und weil wir gerad dabei sind: hier noch ein tolles Funny Video (der Typ hat ja den Vorteil, dass man nicht selber kiffen muss…)

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3 Videos und ein Buch
Monday December 17th 2007, 13:06
Filed under: Bücher, Youtube etc., belanglos wie die Neon

Das nenn ich Missionseifer. Nachdem ich vor Zeiten mich einmal abfällig über Kollegen Maxim Biller geäußert habe, meinte Tobi mir ein Buch von ihm finanzieren zu müssen. Und so kaufte ich von seinem Geld Billers “Moralische Geschichten“, ein Sammlung von Kurzgeschichten, die allesamt höchstens 2 Seiten lang sind.

Und ich muss sagen: ich finds schon lustig. Nicht so, dass ich in Freudentränen ausgebrochen bin, aber das bin ich ja bei Max Goldt auch höchst selten. Billers Kurzgeschichten drehen sich bisher immer um eine jüdische Hauperson, die sich in komischen Liebschaften (Seitensprünge, Anklagen wegen sexueller Belästigung, Träume, die sich nie erfüllen werden), in den Absurditäten des Kulturbetriebes oder in der großen Politik verfängt. Billers Lieblingswort ist “Erektion” und verschiedene Abwandlungen davon, was aber meiner Meinung nach nun wirklich nicht mehr für Tabubrüche ausreicht. Aber das scheint Billers Ziel zu sein: Tabubrüche. Juden, die zum Islam konvertieren, die Kurzgeschichten in der Reihenfolge: “Hitler”, “Arafat”, “Möllemann”, “Bush” angeordnet, eine Geschichte, in der die eingravierte KZ-Nummer zum Lottogewinn verhilft. Vieles sehr komisch, unter allem liegt ein bittterer Weltschmerz (wir wissen ja: Zynismus ist Eiter. Und wo Eiter ist, ist eine schlecht verheilte Wunde.) und man hat den Eindruck viel über Maxim Biller persönlich zu erfahren (mehr als man eigentlich will?). Aber nicht falsch verstehen: ich hab nicht den Eindruck, dass man den Kauf (selbst wenn man ihn ncht finanziert kriegte) bereuen müsste. Vieles ist schon sehr genial komponiert. Aber ich bin ja nunmal kein Literaturkritiker. Genauer betrachtet, hab ich ja davon auch keine Ahnung. Aber ein Satz ist mir wirklich aufgefallen, auf Seite 73, dort musste ich zum ersten Mal ausgiebig und laut lachen:

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warmer Erpel
Saturday December 15th 2007, 18:07
Filed under: belanglos wie die Neon, das Leben und so, der müde Versuch, witzig zu sein

Schuld war nur der warme Erpel.

Dieses Gesöff ist wohl eine Heidelberger Lokalgrässlichkeit und hat nichts, aber wirklich gar nichts mit Donald Duck zu tun.

Vermutlich erfunden in den Kellern einer dieser schmucken Studentenverbindungsheimen, welche seinerzeit aus dem Zahngold von Auschwitz teilfinanziert wurden.

In ihren Scherfen saßen die Verbindungsmänner da grübelnd über irgendwelche Gemeinheiten, die sie den sogenannten Füchsen antun konnten, damit diese sich würdig erweisen konnten, in den altehrwürdigen, efeuverhangenen Hallen mit den Alten Herren Nächte durchzuzechen.

Nachdem nun der Verzehr eines rohen Hähnchens oder das Trinken von abgestandenem Abwaschwasser nun wirklich niemanden mehr schockte, erfand man fluchs den warmen Erpel.

Dies ist im Wesentlichen Korn mit Tabasco. Der Verzehr allein ist wenig problematisch aber die darauffolgenden Stunden –besonders wenn die Tabascokonzentration viel zu hoch war und man noch andere alkoholische Getränke zu sich nahm- können die Hölle sein.

Mein Stolz darauf, den Abend mit einem alten Freund ohne würdelosen Rücktransport von Nahrungsmittelresten überstanden zu haben, verflog alsbald.

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Nennt es Sozialneid…
Sunday November 11th 2007, 15:50
Filed under: belanglos wie die Neon, der müde Versuch, witzig zu sein

Aber Alex hat mich auf die Idee gebracht, mal das neue Produkt aus dem Hause Apple zu kommentieren:

“Das Himmelreich gleicht einem Apfel, der verborgen in einer Schachtel war. Und siehe, ein Mensch sah die Schachtel und verbarg sie in seiner Jacke. Und in seiner Freude ging er nach hause und packte sie aus. Denn siehe der Apfel war verlockend und eine Lust für die Augen , weil er stylisch machte. Doch als er ihn aß, blieb er ihm im Halse stecken und ihm wurden die Augen aufgetan, so dass ihm gewahr wurde, dass er kein Leben hatte.”

Hier noch eine nette Zeichnung von Daniel:



Das Gefühl alles zu haben
Friday May 04th 2007, 13:29
Filed under: Politik, belanglos wie die Neon, das Leben und so

Kurz vor meinem Umzug ist ja mein PC durchgeraucht und ich muss mich jetzt hier in HD erstmal mit einem -nett gesagt- Klappterkasten begnügen. Gestern üb erlegte ich dann, ob ich mir den Aldi Laptop kaufe. Ich hab dann lang rumüberlegt, ob mir der reicht (weil: so Grafiksachen könnte man natürlich darauf vergessen) oder ob ich mir für den gleichen Preis ein Desktop PC hole, mit dem ich vielleicht sogar hin und wieder mal zocken könnte. Aber dann hab ich beschlossen, dass ich alles lasse. Ok, mit meiner 8 MB Grafikkarte kann ich Youtube Filme nur als Diashow angucken, aber irgendwie: ich hab meine Computerkarriere mit nem C64 begonnen; ich bin’s gewohnt zu warten. Irgendwie überkam mich das Gefühl, dass ich doch alles Wesentliche hier schon hab.

Irgendwie ungewohntes Gefühl: man wird in einem beständigen Zustand der Unzufriedenheit gehalten, zufriedene Menschen sind Konjunkturkiller. Wer besitzt, soll seinen Besitz nicht geniessen, sondern darüber nachdenken, was er noch besitzen könnt (sollte ich nicht schließlich viel lieber n Mac kaufen?). Übrigens: genau deshalb weigere ich mich, komerzielle Werbung als Kunst anzusehen, Werbung kann Lebensgefühl vermitteln aber viel zu oft ist es eins der Unzufriedenheit.

Es ist wie gesagt ungewohnt: man sitzt mit einem Kaffe, der nicht aus einer Senseo Maschiene kommt in einer Wohnung, wo nicht mal das Fenster richtig zugeht, vor einem PC bei dem man beobachten kann wie zwischen der Tastatureingabe und der Auzsführung auf dem Bildschirm eine Sekunde vergeht und ist irgendwie zufrieden mit allem.

Wenn alle das kennen würden, könnte Apple dicht machen.



Homestory: Was macht eigentlich Arne privat?
Thursday April 26th 2007, 20:15
Filed under: Freunde und Bekannte, Szenekram, belanglos wie die Neon, das Leben und so

Tobi warf und ich fing. (Auch wenn erst sehr spät) Und zwar ein virtuelles Poesiealbum. Es ist ja so: der erlauchte Kreis meiner treuen Leser soll auch mal den Arne Privat kennenlernen. Das ist quasi ne Home Story. Hier soll auch die MENSCHLICHE Seite rüberkommen. Die Leute sollen sehen: Junge, der Arne ist nicht nur eine Denkmaschiene oder Pseudodenkmaschiene, sondern der ist ein bodenständiger Typ wie du und ich, der auch nur einen schlechten Geschmack hat wie wir und auch ellenlange, sinnlose Einleitungen schreibt.
Hier die Fragen:

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DDR und Emanzipation
Tuesday April 03rd 2007, 00:01
Filed under: Politik, belanglos wie die Neon, der müde Versuch, witzig zu sein

Aufgrtund von Tobys Post über Väter, die arbeiten, musste ich an ein Lied denken, das meine (6Jahre ältere) Schwester manchmal vor sich her summt, wenn sie ihre “Retro Slash Nostalgie Phasen” hat.

Es heißt, wenn “Mutti früh zur Arbeit geht” und ruft ältere Geschwister zur Eigenverantwortung aufgrund von zwei berufstätigen Elternteilen auf.

Ich muss daran denken, dass das Konzept “Hausfrau” mir aus meiner Umgebung in Thüringen eher fremd war. Sicher, es gab Mütter, die zu Hause blieben; allerdings nannte man das bei uns nicht “Hausfrau”, sondern “arbeitslos”- was man eher wie “ohr-wayz-loohs” aussprach.  Man mag das ja mit “Hitlers Autobahnen” vergleichen, aber Emanzipation hatte die DDR. Naja, eine Staatschefin hatten sie nicht, aber dafür hatte die First Lady, Margot Honecker teilweise mal lila Haare und das ist doch auch schon was.

Naja jedenfalls: hier der Text und hier ne pasende Mp3.



Finden sie den Fehler
Friday March 02nd 2007, 00:45
Filed under: belanglos wie die Neon, beobachtet

Eben gesehen auf N24 (oder war es NTV? ne glaub nicht, da läuft bestimmt gerade ne Dokumentation über ne Ubootkatastrophe oder so):

“Haben RAF Terroristen Gnade verdient?”

Finden sie den Fehler; unsere Leitungen sind noch bis 23:46 besetzt. Viel Erfolg.



So ein rundmail-styled post
Saturday February 03rd 2007, 15:19
Filed under: belanglos wie die Neon, das Leben und so

Ti bainei, presbytere!

Was geht, Alter!

So da will ich mal so ein Alibi Myspace-mässigen Post posten.
Also: ich war die letzte Woche krank. Hatte sohne Blitz Grippe. Besonders toll: einen kleinen Triumph erlebte ich, weil meine Schwester sich bei mir entschuldigte. Sie als Leistungssportlerin, hatte mir die Krankheit nicht so ganz abgenommen und gestichelt: “Was hatter denn, der Kleine!!!!”. Drei Tage später ruft sie aus Hannover an: “Ich lieg in der Badewanne und sterbe. Ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil”. Ärgerlich hingegen war, dass ich meine Relli Orientierungsprüfung verpasst hatte und diese erst gestern nachholen konnte.

Montag wichtige Griechischklausur und irgendwie kann ich kein Griechischkram mehr sehen. Muss eh parallel noch Geschichte vorbereiten. Orientierungsprüfung über: Kulturgeschichte, Historismus und historische PC Spiele… yay.

Noch ein Problem ist, das mein PC wohl abkackt.  Deshalb auch ein Problem: ich deppp hab alle meine Emails verloren.

Ich hab vergessen Mozilla Thunderbird umzustellen und so hat er alle Mails immer vom Server gelöscht; ich weiß jedoch nicht, ob ich irgendwie das alte Profil irgendwie importieren kann. Wenn mir da jemand helfen kann.

Ansonsten: wenn du mir ne Mail geschrieben hast vor dieser Woche, wär es gut, wenn du sie nochmal schicken könntest!

Das reicht jetzt aber auch hin, an sinnlosen Details aus meinem Leben. Ich geh jetzt weiter meine Biografie erledigen…

Aetos potamos-aner

(Adler Fluss-mann, mein Name so einiger Maßen übersetzt)