[Transforming Spirituality - Gemeinschaft]
Wednesday January 23rd 2008, 00:58
Filed under:
Bücher
Serie über religionspsychologische Konstrukte von Spiritualität in dem Buch “Transforming Spirituality”.

Sandage sieht es als eine Schwäche der psychologischen Betrachtung an, dass sie Beziehung, Gemeinschaften und Syteme vernachlässigen kann. Spirituelle Transformation findet in der Regel in einen Netz von Beziehungen, “cultures of embeddedness” statt. Dieses Netzwerk, in dem der Einzelne eingebettet ist, können entweder hilfreich in der (geistlichen) Entwicklung eines Menschens sein oder aber auch spirituelle Verkrüppelungen hervorbringen.
Er zeigt auf, dass dynamische (sprich: sich ständig verändernde) Gemeinschaften und Individuen sich zu dynamischen Kontexten in einer Vielzahl sich verändernder Strategien verhalten. Man muss wissen, dass Kontext, Gemeinschaft und Individuen gegenseitig aufeinander ein- und rückwirken. Eine hilfreiche Umgebung für geistliches Wachstum erfüllt 3 Kriterien:
Sie hällt zu dem Individuum und ermutigt es.
Sie weiß, wann es das Individuum herausfordern muss oder es loslassen muss.
Sie ist verfügbar und besitzt eine gewiße Kontinuität.
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Die Hartz-4 Schule
Viele meckern ob der Gebührenerhöhung der öffentlich-rechtlichen Sendanstalten, aber gerade diese Sender können sich die unwirtschaftlichsten und interessantesten Sendungen leisten. Gerade kommt auf Phönix “Die Hartz-4 Schule”.
Das zynische Lächeln des Realisten: der Direktor einer wattenscheider Sonder ähh Förderschule merkte irgendwann, dass in der Regel keiner seiner Schüler einen Ausbildungplatz kriegt. Also sagte er sich: bereiten wir die Jugendlichen auf ein Leben ohne Arbeit dafür aber mit Hartz-4 vor. Ist das zynisch? Vielleicht. Ist es realistisch? Sicher.
Da kommt der 1-Euro Jobber vorbei und erzählt den Jugendlichen, dass sie bei der Wohnungssuche nie sagen sollten, dass sie Hartz-4 Empfänger sind, da werden in Mathe Discount-Prospekte durchgeguckt um einen billigen Einkauf zu planen und lernen, wie man mit viel Freizeit und wenig Geld umgeht.
Lebensgeschichten, wo sich einen die Zehennägel umbiegen:
eine Achtklässlerin, bekam in den Sommerferien ein Kind, eine Schülerin kümmert sich um ihre Mutter, die Lungenkrebs im Endstadion hat und ein Mädchen wandert in den Jugendarrest.
Der Direktor wurde gefragt: “Ist es nicht brutal, den Kindern so die Hoffnung zu rauben?”.
Die Antwort: “Welche Hoffnung?”.
Der Teufel steckt im Leid
Friday January 18th 2008, 17:59
Filed under:
Gottkram
Richard Beck (unbedingt die Grafiken auf der Seite angucken!) stellt die These auf, dass die Idee von Teufel eine Antwort auf die Theodizeefrage ist:
Klassicher Monotheismus schreibt Gott sowohl das Positive als auch das Negative in der Welt zu: “Ich bin der Herr und es gibt keinen anderen. Ich schaffe das Licht und di Finsterniss. Mache den Frieden und das Böse” [Jesaja 45:6-7].
Das ist natürlich dann unbefriedigend, wenn man (unverschuldet) an dem Bösen leidet. Wie Israel im Exil. Dort entstand die Idee einer zweiten gottähnlichen Gestalt, die von den Persern übernommen wurde. Diese nimmt den Druck und die Klage aus der Beziehung mit Gott raus und ändert sie in Aggression dem Teufel gegenüber.

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[Transforming Spirituality - Spiritualität und Entwicklung]
In dem Buch “Transforming Spirituality” geht Steven Sandage der Frage nach, wie die spirituelle Entwicklung mit der psychischen Entwicklung eines Menschen zusammenhängt. Außerdem fragt er, wie ein Spiritualität aussehen muss, die positive Veränderungen bei Menschen und in Gesellschaften bewirkt.
Er definiert zunächst Spiritualität mit P.C. Hill als “die Gefühle, Gedanken, Erfahrungen und Verhaltensweisen, die aus der Suche nach dem Heiligen entstammen”. Dabei ist das Heilige eine Person, ein Objekt, Prinzip oder Konzept, dass das Individuum übersteigt. Später wendet er sich einer stärker relationalen Definition zu. Er deutet dabei nur Definitionen an, zum Beispiel Definitionen, die DEN Anderen und die Anderen in den Vordergrund stellen und Definitionen, die die Herausforderung andeuten, mitten in den Zweideutigkeiten (“ambiguities”) des Lebens Sinn zu finden.
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Der Trend geht zum Zweitblog…
Ich hab mich mit mir verkracht. Wir beiden kamen überein, dass es erstmal besser sei, wenn ich auf Abstand zu mir gehe. Das Ergebnis davon: mein Zweitblog. Obwohl ich nciht mal Zeit für einen Blog habe, hatte ich die impulsive Idee zu einem Popkulturblog zum Abspacken. Das mag keine lange Lebensdauer haben, aber dafür bleibt das hier dann der Ideen Blog und ihr verschont von doofen Youtube Videos.
Hier gehts lang.