Arbeit – the fall a)
Wednesday February 21st 2007, 15:08
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Gottkram
Ich will noch mal weiter machen in der Geschichte, in der wir uns befinden. Da geht’s nämlich weiter damit, dass die Welt aus den Fugen gerät.
Einer der Folgen dieser zerbrochenen Harmonie ist, dass sich Gott aus bestimmten Bereichen der Welt zurückzieht (->Fluch); und das geht so:
“Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -,verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.”
Was passiert da?
Zum einen kommt ganz offensichtlich zu der Arbeit die “Mühsal” hinzu. Der Schweiß des Angesichts. Arbeit macht nicht mehr unbedingt Spass, sondern wird so fragil, dass die eigene Existenz auf dem Spiel steht. Die Gefahr besteht in der Verausgabung, sei es nun körperlich oder in unseren Breiten vor allem psychisch. Burn-out ist nichts anderes.
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Arbeit- “Vollbeschäftigung?”
Ich möchte kurz meine Reihe unterbrechen, die narrativ-theologisch das Thema Arbeit beleuchtet und einen anderen Vorschlag in die Diskussion einwerfen.
Aber vorher noch etwas anderes: ich glaube, wir sind nach dem 20. Jahrhundert und was da alles passiert ziemlich abgestumpft für Utopien. Man findet sich mit den Verhältnissen ab, arrangiert sich, und will nichts davon wissen, dass Dinge auch besser werden könnten. Das ist nur verständlich; aber man sollte Utopien nicht als ideologische, gewalthervorbringende Verblendungen sehen, sondern als Anstoß zum Paradigmenwechsel. Als kreativer Ausbruch aus bisherigen Denkmustern. Es gillt nicht, sie umzusetzen, sondern mit ihrer Hilfe umzudenken.
Also gut. Da gibt es eine Utopie über Arbeit von der Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung. Sie wurde neulich bei Maischberger- war es glaube- diskutiert; aber ich hatte von ihr auch schon in der Schule gehört.
Und das geht so:
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Paul Tillich und die Studiengebühren
Heute war nun endgültig die Studiengebühr fällig. Es ist wohl abzusehen, dass die Projekte, die die Studiengebühr boykottieren wollten, fehlgeschlagen sind. Ich selber habe mir ernsthaft überlegt mitzumachen. Der Plan war Folgender: wenn ungefähr ein Drittel der Studenten die Gebühren nicht zahlen, kann es sich die Hochschule nicht leisten, diese zu exmatrikulieren. Die Gebühren wurden deshalb von den Teilnehmern auf ein Treuhandkonto überwiesen und wenn nicht alle zusammenkommen, wird das Geld doch noch überwiesen.
Es ist klar, dass ich mit meinem Hintergrund- mein Vater ist Schlosser, dessen Gehalt seit Oktober ausgeblieben ist- nur gegen Studiengebühren sein kann, genauso wie all die Arztsöhne und Mittelklasseleute da draußen nur iritiert mit der Schulter zucken und sich fragen, was der ganze Aufstand soll, in Amerika zahlt man ja schließlich soundsoviel Millionen blabla.
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Individualität 4- “I don’t care what you think of me”
(die anderen Posts dieser Blogreihe kannst du unter dieser Übersicht finden)
Da sieht man mal wieder, wie interwoven dieser Blog ist. Eben noch an einer Blogreihe über Arbeit dran gewesen, jetzt nehm ich schon wieder ein Comment auf, dass mich wieder aufs Thema Individualität/Identität bringt. Ich bin halt ein reiner Fuchs….
Also Kumpel Patrick meinte: “beziehst du deine Identität aus der Meinung von anderen Menschen oder aus dem was Gott über dich denkt?”
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Personenschaden
Es war mittlerweile das dritte Mal seit Dezember, dass der S-Bahnverkehr genau zwischen Rot-Malsch und Wiesloch unterbrochen war und ich davon betroffen war. Sonst benutzte man noch den Euphemismus “Personenschaden”, das vermeidet man mittlerweile; man will die Fahrgäste nicht beunruhigen und keine Trittbrettfahrer anregen. Mittlerweile spricht man nur noch von technischen Defekten. Es kommt auf dieser Strecke ungewöhnlich häufig zu Selbstmorden. Aber die meisten Passagiere wussten all das nicht. Und so fand ich mich wieder, eine halbe Stunde lang in der nassen Kälte von Rot-Malsch stehend umgeben von zahlreichen Leuten, die sich über die Bahn aufregten, während ein paar Kilometer weiter Bahnbeamte die Überreste von etwas, das mal ein Mensch gewesen sein soll von den Gleisanlagen beseitigten.
Einige ärgerten sich, dass sie nciht die Bahn früher gekriegt hatten; doch vielleicht hat genau das ihnen erspart mitzuerleben, wie es ein Leben zerreißt.

Was ist nur los auf dieser Strecke?
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Arbeit: (Nachtrag Schöpfung) Sabbat
So, ich hatte heute meine Orientierungsprüfung in Geschichte und damit jetzt erstmal ein bisschen Zeit, meine Blogreihe weiterzuführen.
Wenn man über die Schöpfung in Bezug auf Arbeit redet, MUSS man natürlich auch über den Sabbat reden.
Ich hatte nie Probleme, den Sabbat zu verstehen; das war mir als manchmal phlegmatische Person immer eine sehr sympathische Sache so ein Sabbat. Ich versteh gar nicht, wie man daraus etwas verkrampftes machen kann. Aber anscheinend ist es auch heute so, bei einigen Orthodoxen Juden, dass sie nichtmal die Kaffeemaschiene am Sabbat anschalten dürfen.
“Der Sabbat ist für den Menschen da.” ist ja eine große Betonung von Jesus (die glaube ich oft nicht wirklich ernst genommen wird).
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die Wahrheit über’s bloggen
Monday February 05th 2007, 23:37
Filed under:
Allgemein

via marvellous Dave
So ein rundmail-styled post
Ti bainei, presbytere!
Was geht, Alter!
So da will ich mal so ein Alibi Myspace-mässigen Post posten.
Also: ich war die letzte Woche krank. Hatte sohne Blitz Grippe. Besonders toll: einen kleinen Triumph erlebte ich, weil meine Schwester sich bei mir entschuldigte. Sie als Leistungssportlerin, hatte mir die Krankheit nicht so ganz abgenommen und gestichelt: “Was hatter denn, der Kleine!!!!”. Drei Tage später ruft sie aus Hannover an: “Ich lieg in der Badewanne und sterbe. Ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil”. Ärgerlich hingegen war, dass ich meine Relli Orientierungsprüfung verpasst hatte und diese erst gestern nachholen konnte.
Montag wichtige Griechischklausur und irgendwie kann ich kein Griechischkram mehr sehen. Muss eh parallel noch Geschichte vorbereiten. Orientierungsprüfung über: Kulturgeschichte, Historismus und historische PC Spiele… yay.
Noch ein Problem ist, das mein PC wohl abkackt. Deshalb auch ein Problem: ich deppp hab alle meine Emails verloren.
Ich hab vergessen Mozilla Thunderbird umzustellen und so hat er alle Mails immer vom Server gelöscht; ich weiß jedoch nicht, ob ich irgendwie das alte Profil irgendwie importieren kann. Wenn mir da jemand helfen kann.
Ansonsten: wenn du mir ne Mail geschrieben hast vor dieser Woche, wär es gut, wenn du sie nochmal schicken könntest!
Das reicht jetzt aber auch hin, an sinnlosen Details aus meinem Leben. Ich geh jetzt weiter meine Biografie erledigen…
Aetos potamos-aner
(Adler Fluss-mann, mein Name so einiger Maßen übersetzt)