
WiderlICH oder: Vom Leiden an sich selbst
„Es war der Ort, an dem die Dinge zusammenkamen. Sich wie zufällig trafen. Voreinander zurückschreckten, um sofort wieder auseinander zu steuben. Aber vielleicht war er auch einfach verliebt. Er liebte und er hasste es. Diese aufwallenden Gefühle, süßlich, doch mit dem bitteren Beigeschmack, die Kontrolle über sich, seine Zeit und sein Leben noch viel stärker zu verlieren. Der Vorteil: ein klares Ziel vor Augen. Ein Mensch als End- und Zielpunkt des Begehrens. Vielleicht auch bloß die Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Mit den Grenzen des eigenen Körpers auf einen anderen Körper zu stoßen. Die Wärme eines anderen Körpers zu spüren. Ein klein bisschen Geborgenheit in dieser Welt des Ausgeliefertseins. Menschenhaut auf Menschenhaut. Sich ein bisschen in die Lippe beißen, an einem Finger lutschen, Haare riechen. Endlich den Mund zu halten, ihn zu öffnen und zu schließen, ihn als Tastinstrument nutzen, Austausch von wohlschmeckenden Flüssigkeiten. Die Hände am warmen Bauch eines Anderen. Doch immer nur die Grenzen des Anderen berühren zu können, nicht in sein Inneres eindringen zu können. Der Andere, für immer entzogen und nicht zugänglich. Der verzweifelte Versuch, in ihn einzudringen. Was im günstigsten Fall bleibt, ist die Friktion. Reibung, Spannung und Entspannung. Befriedigung für ein paar Minuten. Oft verbunden mit einem merkwürdigen Gefühl von tiefer, fahler Leere.Doch momentan hatte er noch nicht einmal all dies. Er war allein und rieb sich höchstens an seinen eigenen Grenzen. Immer wieder verwundert und erstaunt über das merkwürdige Chaos, das man Ich nennt. Diese Vielfalt und Einfalt von Wünschen, Impulsen, Willensregungen, Gefühlen, die unablässliche und ständige Not Entscheidungen treffen zu müssen, zu handeln und gleichzeitig zu reflektieren. Ein Bewusstsein, das immer am laufen ist, sich nie abschalten lässt, höchsten eindämmern, im Schlaf oder im Rausch…“
Es gibt Tage, an denen wird mir auf erschreckende Weise bewusst, dass ich ich bin, immer ich sein werde, mich niemals verlassen kann, mir nicht einmal ein bescheidener Urlaub von mir selbst erlaubt wird. Ich denke, ich schreibe, ich rieche, ich versuche, mich in den anderen hinein zu fühlen und kann doch den ewigen Kreislauf der Selbstreferenz nicht durchbrechen. Egal, wohin ich gehe, wohin ich mich bewege, wer mir begegnet, am Ende lande ich doch immer wieder und unvermeidlich bei mir selbst. Ist Sex nicht der verzweifelte Versuch des Menschen, von sich selbst loszukommen, mit einem/einer anderen zu verschmelzen, sich wenigstens für ein paar Sekunden zu vergessen? Und taten die alten Mystiker und Mystikerinnen letztlich nichts anderes, als zu versuchen, sich auszulöschen, indem sie mit Gott verschmelzen wollten? Und was sonst ist der Zweck von Alkohol und anderen Drogen?
Sören Kierkegaard sprach von der ‚Krankheit zum Tode’, die sich vornehmlich in zwei Formen der Verzweiflung äußert. Die nennt er: Verzweifelt nicht man selbst sein zu wollen.
„Man kann sich selber manchmal gar nicht leiden, man hängt sich meterlang zum Halse raus“, schrieb Erich Kästner. Und meine Frage: ‚Muss ich mich als das annehmen, was ich bin, wo ich doch gar nicht gefragt worden bin, ob ich überhaupt sein wollte, geschweige denn, ob ich als dieser Bestimmte, der ich jetzt bin, existieren wollte? Muss ich also der sein, der ich bin?’
Tja: „Wir sind alle Leibeigene unseres Selbst“ (Siegfried Lenz).
Verzweifelt nicht man selbst sein zu wollen, der Überdruß der immer gleichen Tapeten meines Ichs, die mich umstellen und mich stets an den gleichen perspektivischen Mittelpunkt binden. Die Welt, wie ich sie sehe. Und wo ist die Welt, wie ich sie nicht sehe?
Doch nach Kierkegaard gibt es noch eine zweite Art der Verzweiflung: Verzweifelt man selbst sein zu wollen.
Es gibt da diese Geschichte des Aufsehers im Park, der eine ihm unbekannte Person fragte: ‚Wer sind Sie denn überhaupt?’. Darauf die Person: ‚Ja, wenn Sie mir das sagen könnten’. Wer verzweifelt sich selbst sein will, versucht nicht sich loszuwerden, sondern sich zu finden. Er/Sie fragt: Wie kann ich mich erkennen? Wie kann ich mich verstehen? Einst gab es die Zeit, als die Menschen auf der Suche nach dem Glück waren. Natürlich vergeblich, doch waren es glückliche Zeiten. Heute suchen die Menschen nach sich selbst. Vergeblich. Noch vergeblicher. Vielleicht zum Glück: Was wäre, wenn man sich finden würde und das Gefundene wäre schrecklich? Ein hässliches, zerschrumpeltes, erbärmliches kleines Etwas…
Doch die Frage bleibt. Ein Chor aus Menschen schreit: Wer bin ich? Wie finde ich mich? Ich würde mich so gerne mal tröstend in den Arm nehmen. Und eine Stimme flüstert mir zu: ‚Du wirst dich nicht finden. Schon gar nicht mit Hilfe einer Selbstanalyse; indem du in dich hineinstarrst und einer Nabelschau frönst. Denn du kannst Dich nicht gänzlich vor dich selbst bringen, weil du dich nicht von dir trennen kannst.’ Und da hat die Stimme wohl Recht, bin ich doch Interpret und zu Interpretierendes zugleich. Wäre ich ein Text, wäre ich Text, wie Interpret des Textes zugleich. Unangenehme Rollenverteilung. Da kann ich noch so weit neben mir stehen, ich werde mich nicht von außen betrachten können.
Noch einmal langsam: Das Problem ist, dass ich, wenn ich mich zum Gegenstand, zum Objekt meiner Suche, meines Denkens über mich selbst, meiner Selbstreflexion mache, ich quasi aus mir herausgehen muss. Bin ich dann das, was ich dann vor mich bringe? Oder bin ich nicht auch das, was aus mir herausgegangen ist und mich gerade betrachtet? In dem Moment, in dem ich das jedoch erkenne, bin ich jedoch bereits erneut aus mir herausgegangen und das ganze Theater geht von vorne los. Die Selbstsuche muss also schon rein logisch in einer Endlosschleife enden. Georg Herbert Mead hat mal in ungefähr gesagt: Ich kann mich nicht schnell genug umdrehen, um mich selbst zu fangen.
Und ich behaupte: Soweit ich mich überhaupt kenne, kenne ich mich nicht durch Selbstversenkung, durch Selbstbeobachtung, sondern nur durch ein nach außen Treten. Ich erkenne mich nur durch den verzerrten Spiegel, den die Anderen für mich darstellen. Nur in ihren Reaktionen auf mich, auf meine Existenz, weiß ich überhaupt von mir. Ich kann mich also niemals unmittelbar (durch mich) erkennen, sondern stets nur auf Umwegen. Dies wusste schon Goethe: „Der Mensch erkennt sich nur im Menschen, nur das Leben lehrt jedem, was er sei.“ Noch einmal: Die anderen sind der Spiegel, über den ich mich selbst kennen lerne und kennen gelernt habe. Wer ich bin bzw. als wer ich mich verstehe ist davon abhängig, wie und als wen andere mich verstehen und verstanden habe. Und daran leiden wir, sind wir uns dadurch doch gänzlich entzogen: Weder, wie ich auf andere wirke, noch wie diese mich sehen, ist für mich direkt verfügbar, steht unter meiner Kontrolle. Wir verdanken anderen nicht nur unsere Existenz - wir wären ohne sie nicht auf die Welt gekommen und könnten uns ohne sie auf ihr nicht halten, könnten nicht überleben, in der uns umgebenden feindlichen Umwelt - sondern auch wer wir sind. Wir sind darauf angewiesen, dass uns jemand sagt, wer wir sind und dass wir von anderen als jemand behandelt werden, der dieser und nicht jener, der diese und nicht jene ist. Was der einzelne ist, erfährt er wie in einem Spiegel zuerst durch die Reaktionen des sozialen Gegenübers auf sein Handeln und Sein: „Mit den Akten, welche die anderen uns zurechnen, indem sie uns der Realität der Urheberschaft dieser Taten versichern, ermöglichen sie zuallererst, dass wir uns als Identisch-Bestehende im Strom der verschiedenen Handlungen und Erfahrungen begreifen und erleben können.“ (Alois Hahn). Die anderen sind also Spiegel unserer Identität. Was daraus unvermeidlich folgt: Selbstentzogenheit und Selbstfremdheit. Erstens: Die anderen, die mir sagen, wer ich bin, haben keinen objektiven Blick auf mich. Sie sagen niemals die Wahrheit über mich, denn sie besitzen diese Wahrheit nicht, niemals. Zweitens: Die Reaktionen der Anderen auf mich sind mir nicht direkt zugänglich. So kann ich ihre Gedanken über mich nicht einsehen, sondern kann nur ihr Verhalten interpretieren. Daher muss ich mir stets zu einem gewissen Teil fremd bleiben: Was ich von mir sehe ist die Interpretation einer Interpretation. Diese Selbstfremdheit ist ein so grundsätzlicher Zug unserer Existenz, dass sie uns in ihrer Ubiquität (Allanwesenheit) so vertraut ist, dass wir sie kaum bewusst wahrnehmen. Nichts ist so stabil, wie das Fragile, das Brüchige unserer Existenz.
Mit sich identisch zu werden, Identität zu erlangen, indem man sich findet, man selbst zu sein, ist also nicht möglich, genauso wenig, wie man nicht sich selbst sein kann. Von diesem Paradox sprach auch schon Augustinus, als er sagte: „Quid tam tuum quam tu, quid tam non tuum quam tu.” (Was ist so sehr das Deinige wie du selbst, und was ist so wenig das Deinige wie du selbst?)
Warum ist dies so? Haben wir uns diese Krankheit zum Tode eingefangen, als wir uns von Gott verabschiedet haben? Eine nichtwiederherstellbare Delle aus dem Fall der Menschen? Oder sind wir so, weil wir Gott ähneln, weil Gott uns nach seinem Bilde gemacht hat?
Gott sagt über sich: ‚Ich bin, der ich bin’ oder ‚Ich bin, der ich sein werde’. Nicht gerade das, was sich für eine Visitenkarte oder einen Lebenslauf eigenen würde. Vielmehr erklingt hier das Unbestimmte, Geheimnisvolle, Nicht-Festgelegte. Eine perfekte Verknüpfung von Anwesenheit und Abwesenheit. Der sich offenbarende Gott, ist zugleich auch der sich verbergende und entziehende Gott.
Hierzu passt Luthers Bild vom Menschen. Dazu zieht er Moses Dreiteilung des heiligen Zeltes heran. Die erste Abteilung ist das ‚sanctum sanctorum’ (das Allerheiligste). Da wohnt Gott, es ist kein Licht darin, und kein Mensch darf es normalerweise betreten. Die zweite Abteilung ist das ‚sanctum’ (das Heilige), darin ist ein Leuchter mit sieben Röhren und Lampen, nur die Priester dürfen hier herein. Die dritte Abteilung ist das ‚atrium’ (der Hof). Dieser war unter freiem Himmel, öffentlich, im Licht der Sonne und konnte besucht werden.
Dies überträgt Luther auf den Christen: „Sein Geist ist das sanctum sanctorum, Gottes Wohnung im finstern Glauben ohne Licht, denn er glaubt, was er weder sieht noch fühlt noch begreift. Seine Seele ist das sanctum; da sind sieben Lichter, d.h. Fähigkeiten aller Art, die leiblichen, sichtbaren Dinge zu verstehen, zu unterscheiden, zu wissen und zu erkennen. Sein Körper ist das atrium; der ist jedermann offenbar, so dass man sehen kann, was er tut und wie er lebt.“
Die Dreiteilung des heiligen Zeltes, die auch dem Jerusalemer Tempel entspricht, wird für Luther ein Modell des Menschen. Luther teilt also nicht einfach wie gewöhnlich, in ‚Innen’ und ‚Außen’, sondern teilt das ‚Innere’ noch einmal auf.
Das ‚Äußere’ des Menschen vergleicht er mit dem öffentlichen, für alle zugänglichen Vorhof des Heiligtums. Also das von uns, was andere an uns sehen können. Unser beobachtbares Verhalten. Dies ist der Richtort unseres Selbstbildes, unsere Erscheinung hier ist Grundlage des verhängten Richtspruches der anderen, wer wir zu sein haben. Dann folgt das Innere. Unser Verstand, unser Bewusstsein, unsere Gedanken. Also der Ort, an dem wir mit uns alleine sind, das, was kein anderer sehen, spüren, fühlen und wissen kann. Zu diesem Ort haben wir einen privilegierten Zugang, doch sind wir auch hier nicht gänzlich bei uns selbst, sind auch hier nicht Herr der Lage. So können wir uns hier zwar bisweilen verstecken und so manches unsichtbar machen, doch die dünne Wand lässt unvermeidlich Geräusche von Außen zu. Spricht jemand ein verletztendes Wort zu uns, dann trifft es direkt in unser Herz. Keine Schutzmauer kann ich hier errichten. So sind wir auch hier kein Souverän, nicht nur nach außen, auch nicht nach Innen, denn selbst dieses angeblich ‚Innere’ ist noch ein ‚Außen’: Gibt es doch auch noch das ‚Allerinnerste’, den Teil unseres Selbst, über den wir nicht verfügen können, der uns – wie das Allerheiligste im Tempel – nicht zugänglich ist. Diese unsere Mitte ist undurchdringlich für unseren Verstand, ist auch nicht erfühlbar, ist überhaupt unzugänglich für unser Bewusstsein. Wie Gott im Allerheiligsten als Geist in der Finsternis wohnt, wohnt und wirkt der heilige Geist in diesem Finstern des menschlichen Geistes. Dass Gott so in unserer Mitte wohnt, heißt, dass wir in Gott gründen und nicht in uns selbst.
Gott wohnt dort, in der Mitte unseres Herzens, dort wo wir uns selbst entzogen und unzugänglich sind. Das Wichtigste des Menschen selbst, ist ihm selbst, bzw. seiner Rationalität verborgen. Dem reflektierenden Ich ist das eigene Selbst verschlossen und verborgen.
Ich bin mir somit gegeben (kann mich meiner auch nicht entledigen, versuche ich auch noch so verzweifelt, nicht ich selbst zu sein), wie entzogen zugleich (kann mich weder finden noch gänzlich kontrollieren, nach ‚Außen’ wie nach ‚Innen’, versuche ich auch noch so verzweifelt, ich selbst zu sein).
Dieser Selbstentzug, der konstitutiver Bestandteil meines Selbst ist, ist somit vielleicht kein Relikt des Sündenfalls, sondern notwendige Beschaffenheit meiner Selbst, weil ich in Gott gründe. Kein Mensch kann in sich selbst gründen. Wie ein Haus von einem Grund getragen wird, muss auch ein Mensch etwas haben was ihn begründet. Ich konnte und kann mich nicht selbst hervorbringen, sondern bin mir stets gegeben.
Doch bin ich mir nicht nur entzogen und gegeben, sondern auch aufgegeben. Diese meine geschilderte Situation ist mir zwar ungefragt gegeben, doch kann und muss ich mich dazu noch einmal selbst verhalten, ich kann und muss darauf reagieren. Denn: Ich muss mein Leben leben, niemand sonst kann es tun. Ich muss mich dazu entscheiden, wie ich mit dieser Krankheit zum Tode umgehe. Wie wir gesehen haben: Weder kann ich nicht ich selbst sein, noch kann ich ich selbst sein. Wie aus dieser Zwickmühle entfliehen?
Die Lösung von Kierkegaard ist der Glaube. „Glaube ist: dass das Selbst, indem es es selbst ist und es selbst sein will, durchsichtig gründet in Gott.“ Weder sich selbst zu bekämpfen, noch sich selbst hinterher zu hecheln, kann nur, wer erkannt hat, dass in ihm Gott wohnt und sich für diese Quelle öffnet.
Damit finde ich mich jedoch nicht, werde nicht mit mir selbst eins, sondern lasse Gott zwischen mir und mir wohnen. Genauer: „Es ist nicht wahr, dass der Glaube den Menschen mit sich selbst identisch macht. Der Sünder will mit sich selbst identisch werden. Der Glaubende unterscheidet sich vom Sünder nicht dadurch, dass er der endlich mit sich selbst identisch gewordene Mensch ist. Sondern vom Sünder unterscheidet sich der Glaubende dadurch, dass er nicht mehr mit sich identisch zu werden braucht. Als Glaubender ertrage ich die Unterscheidung des Menschen von sich selbst, indem ich Gott zwischen mir und mir wohnen lasse.“ (Henning Luther)
Auch werde ich mich selbst dabei nicht los, doch ermöglicht mir dieses ‚durchsichtig gründen in Gott’, mir von dem ganz anderen, meinem Schöpfer, der mich gemacht hat und mich wahrhaft kennt, anerkennen zu lassen. Er spricht mir unvergänglichen, unbedingten Wert zu, gänzlich unabhängig von den wankelhaften und bedingten Urteilen der Anderen. Er hat mich geschaffen, er kennt mich wahrhaftig, er trägt das Geheimnis meiner Existenz in seinem Herzen, nur er weiß, wer ich wirklich bin, kennt meinen richtigen Namen. Vorerst reicht mir zu wissen, ich bin sein geliebtes Kind. Gott beschütze mich davor, die Krankheit zum Tode in einer frommen Version zu spielen: Mich selbst zu hassen und versuchen mir zu entkommen, indem ich seine Annahme nicht annehme oder mich selbst auf den Thron zu lassen und mich zum Sklaven meiner Selbst zu machen, indem ich immer noch mich selbst suche, nunmehr nur nicht mehr in mich, sondern in Gott versinke, um seinen Lippen zu entlocken, wer ich wirklich bin…
Literatur (bei der ich mich freizügig bedient habe und die zum Weiterlesen absolut empfohlen werden kann):
Gremels, Georg: Ein Mensch Namens Luther. Vom Geheimnis der Wandlung, Francke 2003.
Kierkegaard, Sören: Die Krankheit zum Tode, Reclam 1997.
Luther, Henning: Religion und Alltag. Bausteine zu einer Praktischen Theologie des Subjekts, Radius 1992.
Ricken, Norbert: Identitätsspiele und die Intransparenz der Macht. Anmerkungen zur Struktur menschlicher Selbstverhältnisse, in: Straub, Jürgen / Renn, Joachim (Hg.): Transitorische Identität. Der Prozeßcharakter des modernen Selbst, Campus 2002, 318-359.
Thielicke, Helmut: Mensch sein – Mensch werden. Entwurf einer christlichen Anthropologie, Piper 1978.